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Kommende Buchkritiken
Das Buch der toten Tage
The Book of Dead Days
|
Autor
Marcus Sedgwick
Genre Thriller
Verlag Hanser ISBN 3-446-20607-8 Übersetzung Friedrich Kur Erscheinungsdatum (D) 2005 Erschienen 2003 Seiten 284 |
Inhalt
Boy weiß nicht, woher er stammt oder wer seine Eltern sind. Er weiß nur, dass Valerian, ein Magier und Illusionist, ihn in einer Kirche fand, und seitdem aufzog. Valerian ist jedoch ein furchtbarer Mensch. Die Belange von Boy sind ihm gänzlich egal. Er schlägt ihn, schreit ihn an und behandelt ihn auch sonst alles andere als besonders fürsorglich. Erst als Valerians Leben in Gefahr ist, ist er auf Boys Hilfe angewiesen. Nur mit ihm kann er ein seltsames Buch finden, das den Magier retten soll. Und die Zeit vergeht viel zu schnell, es bleiben nur wenige Tage...
Buchkritik von Thomas Ays
Prädikat: Herausragend spannend.
Bereits nach wenigen Seiten ist dem begeisterten Jugendbuchleser klar: Selten hat man ein Buch in der Hand, bei dem es ein Autor schafft, den Leser von der ersten Seite an gefangen zu nehmen und ihn in seine Geschichte und seine Welt zu entführen. Marcus Sedgwick schafft genau das. Seine Geschichte ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite, packend erzählt und geschrieben und nicht zuletzt mit tollen Charakteren "besetzt". Boy ist eine wunderbare Figur und schafft es, durch echte Authentizität und Originalität zu glänzen. Auch Valerian gelingt es, als echter Kotzbrocken zu überzeugen.
Einmal mit „Das Buch der toten Tage“ angefangen, kann man nicht wieder aufhören weiterzulesen bis man den erlösenden und stimmigen Schluss erreicht hat – so muss das gerade in der Sparte Jugendbuch nun mal auch sein! Sedgwick mischt gekonnt Historienroman und Science Fiction, Fantasy und Gothic und legt ein mehr als eindrucksvolles Büchlein vor. Unterm Strich bleibt: ein tolles Buch!
Wissenswertes
Marcus Sedgwick schrieb neben „Das Buch der toten Tage“ auch weitere Fantasygeschichten, wie „Bei Einbruch der Nacht“ (2007), „Der Gesang der Klinge“ (2008), „Der Todeskuss“ (2010) oder „Revolver“ (2011) und eroberte so weiterhin so manches Fanherz.
