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Kommende Buchkritiken
Die Elfen
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Autor
Bernhard Hennen, James Sullivan
Genre Fantasy
Verlag Heyne Verlag ISBN 3-453-53001-2 Erscheinungsdatum (D) 2004 Erschienen 2004 Seiten 910 |
Inhalt
Als der Mensch Mandred Torgidson durch den magischen Steinkreis auf der Klippe über seinem Dorf in die sagenumwobene Welt der Elfen, Albenmark, eintritt, ist er ganz und gar nicht mehr der mutige Jarl seines Ortes. Er ist unsicher und zu allem Übel auch noch schwer verwundet. Ein Wesen, halb Mann, halb Eber, bedroht die Seinen und hier können nur noch die magischen Kräfte der Albenkinder helfen.
Auf der „anderen Seite“ durch die Heilkräfte einer beseelten Eiche wieder genesen, tritt Mandred vor die Elfenkönigin Emerelle und fordert die Hilfe der Albenkinder. Und Emerelle hilft tatsächlich. Sie beruft die Elfenjagd ein. Bei der Suche nach dem Manneber an der Seite des Menschensohnes sind die beiden ungleichen Elfen Nuramon und Farodin. Nuramon, der ewig Wiedergeborene und Farodin, der „Dolch“ der Königin, eint nur die Liebe zur Zauberin Noroelle.
Als die drei Waffengefährten zusammen in die Welt der Menschen ausziehen, ahnen sie noch nicht, dass sie eine gefährliche und mit Abenteuer gespickte Reise quer durch die Jahrhunderte erwartet. Denn das Wesen, welches Mandred „Manneber“ getauft hat, entpuppt sich als Dämon aus alter Zeit. Und dieser hat ganz eigene Pläne für die Zukunft der Menschen und der Elfen.
Buchkritik von Melanie Frommholz
„Dies ist die definitive Geschichte über ein Volk, das aus der Mythenwelt der Menschheit nicht wegzudenken ist – unentbehrlich für jeden „Herr der Ringe“–Leser!“ Bei dieser Werbung werden insbesondere Fantansy-Junkies natürlich gleich und gerne zugreifen. Obwohl bei solchen Ankündigungen in der Regel Vorsicht geboten ist. Nach der Lektüre des Buches bleibt ein zweigeteilter Eindruck zurück. Sehr ansprechend ist die Zeichnung der drei Hauptcharaktere gelungen, allen voran die des Elfen Nuramon. Auch die Vielschichtigkeit der Geschichte überzeugt. Die Autoren arbeiten gleich mit mehreren Handlungssträngen, die sich zum Ende hin wieder gekonnt vereinen und so manchen „Augenöffner“ bereithalten. Trotzdem benötigt die Handlung bis ungefähr zur Mitte des Buches, bis sie so richtig fesselt. Der erste Teil ist von einem atemlosen Erzählstil geprägt, der gehetzt wirkt. Scheinbar auswegloses Ereignis – Lösung – nächstes Ereignis. So, als hätten sich die Autoren eine Strichliste gemacht und versucht, auf den ersten 450 Seiten 2/3 der Punkte abzuarbeiten.
Der Werbe-Vergleich mit Tolkien ist dennoch nicht ganz unzutreffend. Vieles, was den „Herr der Ringe“ ausmacht, ist auch in „Die Elfen“ zu finden. Also nicht von den 910 Seiten abschrecken lassen und einen eigenen Endruck gewinnen.
Besucherbewertung
Kommentare
Kommentare
Alex schreibt am 17.07.10, 23:22
Also ich muss sagen das "Die Elfen" das beste Buch ist, was ich bis jetzt mit eminen bescheidenen 15 Jahren Lebenserfahrung gelesen habe. Es ist actiongeladen und hat eine tolle Handlung. Wenn ich ein Buch empfehlen sollte, wäre es dieses.
Flo schreibt am 06.08.10, 14:05
Das Buch "Die Elfen" wird garantiert jeden Fantasieliebhaber gefallen. Es hat eine Story die von Anfang an fesselt, jedoch zur hälfte des Buches ziemlich schlaucht.
Die drei Charaktere Nuramon, Farodin und Mandred sind sehr gut gezeichnet. Die Entwicklung die diese während des Buches nehmen ist ebenfalls grandios in Szene gesetzt.
Dies ist auch die große Stärke des Buches. Zum ende des Buches fühlt man sich richtig in die Figuren ein.
Der einzige größere Kritikpunkt dürfte das Ende darstellen, aber dies erfasst jeder selbst.
Janina schreibt am 03.07.11, 18:15
Also ich bin ebenfalls der Meinung, dass die Elfen ein grandioses Meisterwerk ist! Ich vergöttere die Geschichte und alle Charaktere von Albenmark!
Ich wage durchaus zu behaupten, dass es sich um ein absolutes Muss für Fantasy-Fans handelt!
Jedes Geschöpf, mag es auch nur so kurz vorkommen, ist mit einer Liebe erschaffen worden, die nicht jeder Autor zu eigen hat.
Ein wundervolles Buch voller Magie und Liebe (zum Detail)!
