alias Grace

Alias Grace

alias Grace

Autor Margaret Atwood Genre Roman
Verlag Berlin Verlag
ISBN 3-8270-0012-2
Übersetzung Brigitte Walitzek Erscheinungsdatum (D) 1998   
Erschienen 1996  Seiten 625

Inhalt

Sechzehn Jahre lang ist Grace Marks bereits wegen dem Mord an ihrem Arbeitgeber Thomas Kinnear im Gefängnis, als der junge Nervenarzt Dr. Simon Jordan den umstrittenen Fall noch einmal neu aufrollt. In den Gesprächen mit Dr. Jordan öffnet Grace sich zum ersten Mal und erzählt ihm ihre Geschichte. Sie berichtet von ihrer Kindheit in Irland, der Immigration ihrer Familie nach Kanada und von ihrer Dienstzeit bei Thomas Kinnear. Schließlich schildert sie auch den Mord aus ihrer Sicht. Doch Simon ist hin und her gerissen: Kann er Grace wirklich trauen oder nutzt sie sein Vertrauen nur aus?

Buchkritik von Johanna Dessecker

Johanna vergibt 4 von 5 Bs Margaret Atwoods Roman „alias Grace“ beruht auf einem wahren Kriminalfall aus dem Jahre 1843. Die wenigen vorhandenen Fakten und die größtenteils widersprüchlichen Zeugenaussagen dienten ihr jedoch nur als Ausgangspunkt für ihre Geschichte. (In Wirklichkeit wurde Grace Marks Verurteilung nie angezweifelt)
Die Mischung aus Fiktion und historischen Quellen ist Margaret Atwood wirklich gut gelungen, denn sie bleibt immer glaubwürdig in ihren Darstellungen und beschränkt sich außerdem nicht zu sehr auf die reinen Tatsachen. Dadurch wirkt die Geschichte lebendig und auch umso spannender.
Um es kurz zu machen: „alias Grace“ ist ein von Anfang bis Ende gut durchdachter und absolut lesenswerter Roman.

Besucherbewertung

0.0 / 5  (0 votes)

Kommentare


Kommentare

+ Kommentar schreiben
Deine Daten
(wird nicht veröffentlicht)
Dein Kommentar*

*Pflichtfeld
Der Kommentar wird von uns vor dem Freischalten geprüft.