Drachenmeer

The Sea of Trolls

Drachenmeer

Autor Nancy Farmer Genre Fantasy
Verlag Loewe
ISBN 3-7855-5355-2
Übersetzung Simone Wiemken Erscheinungsdatum (D) 2005   
Erschienen 2004  Seiten 470

Inhalt

Jack ist ein einfacher Bauernjunge, der unter der fehlenden Aufmerksamkeit seines Vaters leidet. Als der Barde des Dorfes ihn als seinen Lehrling bestellt, ändert sich das Leben von Jack von Grund auf. Er lernt die Erdmagie kennen und nutzen und beginnt, ein völlig anderer Mensch zu werden.
Als Nordmänner im Dorf einfallen und Jack und seine Schwester Lucy gefangen nehmen, beginnt für den "Barden in Ausbildung" ein großes Abenteuer, das lebensgefährlich zu sein droht...

Buchkritik von Thomas Ays

Thomas vergibt 1 von 5 Bs Im Anhang an die 470 Seiten findet sich ein Quellen Verzeichnis von weiteren 2 Seiten, was bestätigt, was an diesem Buch stört. Es wirkt, als sei es zusammengeschustert worden, ohne den Hauch von Leidenschaft und Detailliebe an den Tag zu legen.
Die Autorin Nancy Farmer versteht es überhaupt nicht, Atmosphäre zu erzeugen, Spannung zu halten und Situationen zu beschreiben. Da stehen dem – zugegeben – gut gezeichneten Charakter Jack Gefahren ins Haus, die leidenschaftsloser nicht wiedergegeben werden konnten. Es ist geradezu enttäuschend, wie wenig aufregend die mit Sicherheit Potential besitzende Geschichte erzählt wird.
Zum einen sehr wikingerlastig, zum anderen wieder ein wenig „Der Herr der Ringe“ mit eingebunden, doch richtig konsequent ist nichts von beidem erzählt. Auf dem Cover ist wieder ein für Tolkien-Fans beängstigender Satz zu lesen: „Kirkus“ schreibt: ‚So mitreißend, wie eine Geschichte nur sein kann – die Fans von ‚Der Herr der Ringe’ werden sie lieben!’ Grundsätzlich sollte man immer vorsichtig sein, wenn so etwas auf einem Buch zu lesen ist, da es, wie hier, oft zur Geldmacherei verwendet wird. Nancy Farmer ist so wenig Tolkien wie ein Apfel eine Birne ist. Sie erschafft keine Welt, sie klaut sich ihre zusammen, und nennt das ganze dann auch noch „Mittelerde“. Schon fast eine Frechheit, wenn man mal eine Weile darüber nachdenkt.
Auch ein großer Kritikpunkt ist die Schreibweise. Ob das nun an der Autorin selbst oder an der deutschen Übersetzerin liegt, kann an dieser Stelle nicht beurteilt werden. Ganz oft werden hier gleiche Wörter hintereinander verwendet, die stören.
Es ist nur als enttäuschend zu beschreiben, was „Drachenmeer“ seinem Leser bietet. Schlicht und ergreifend eine absolute Zeitverschwendung!

Wissenswertes

Die Abenteuer von Jack könnt ihr in folgenden Büchern miterleben:
Band 1:
Drachenmeer
Band 2:
Elfenfluch

Besucherbewertung

3.1 / 5  (8 votes)

Kommentare


Kommentare

Nico schreibt am 05.01.12, 15:20
Lieber Tom, ich teile ja fast immer deine Meinung aber hierbei kann ich nur sagen dass du das Buch schlichtweg einfach nicht gelesen und/oder verstanden hast!
+ Kommentar schreiben
Deine Daten
(wird nicht veröffentlicht)
Dein Kommentar*

*Pflichtfeld
Der Kommentar wird von uns vor dem Freischalten geprüft.