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Sakrileg
The Da Vinci Code
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Autor
Dan Brown
Genre Thriller
Verlag Lübbe ISBN 3-7857-2152-8 Übersetzung Piet van Poll Erscheinungsdatum (D) 2004 Erschienen 2003 Seiten 605 |
Inhalt
Während eines Parisaufenthaltes erhält der Symbolologe Robert Langdon mitten in der Nacht einen merkwürdigen Anruf und erfährt, dass der Museumsdirektor des Louvre, Jacques Saunière, tot aufgefunden wurde - vor dem Gemälde der Mona Lisa.
Als Robert Langdon am Tatort eintrifft, entdeckt er, dass der Ermordete eine Reihe rätselhafter Hinweise auf die Werke Leonardo da Vincis hinterlassen hat. Doch dies ist nicht der einzige Grund, weshalb Robert Langdon zum Tatort gebracht wurde. Sein Name stand außerdem im Terminkalender des Toten. Dies gibt der französischen Polizei Grund dazu, Langdon des Mordes an Jacques Saunière zu verdächtigen. Jetzt beginnt für den Symbolologen ein Wettlauf mit der Zeit, um seine Unschuld zu beweisen. Dabei entdeckt er, dass sich hinter den Hinweisen des Museumsdirektors noch viel mehr verbirgt als zunächst erwartet und bald gerät er mitten hinein in eine Welt aus Symbolen und Geheimbünden...
Buchkritik von Karolin Kullmann
Was für ein Buch! Dan Brown liefert mit „Sakrileg“ einen Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt und kaum Zeit zum Atmen lässt.
Erneut begegnen wir dem Symbologen Robert Langdon, der aus “Illuminati” bekannt ist und schon dort mysteriöse Rätsel entschlüsselte. Hier gerät die bekannte Figur selbst unter Mordverdacht und versucht durch eigene Ermittlungen seine Unschuld zu beweisen. Dabei stößt er auf geheime Machenschaften, die den Leser genauso fesseln wie den Portagonisten. Was also als Mordgeschichte beginnt, entpuppt sich bald als eine Reihe von verstrickten Ereignissen, die sich um so faszinierende Themen wie den heiligen Gral oder längst vergessene Bruderschaften windet. Dabei spielt Dan Brown mit bekannten Mythen und lässt Fiktion und Wirklichkeit verschmelzen. Nicht alle Fakten, die Brown uns als gegeben präsentiert, sind wahr, dennoch verliert die atemlose Suche nach weiteren Lösungsschlüsseln nicht an Glaubwürdigkeit und hält den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in Atem. Wer sich also auf solch eine verschwörerische Geschichte einlassen kann, wird ein kurzweiliges Abenteuer erleben, das jede Menge Action bereithält.
Mit „Sakrileg“ hat Brown nicht nur ein Werk von außerordentlicher Spannung geschaffen, sondern einen wahren Pageturner, der neugierig macht und sicherlich den Forscherdrang eines jeden Lesers wecken wird.

