Aktuelle Autoren
Aktuelle Buchkritiken
- März
- African Queen
- März
- Ashby House
- März
- Atem
- März
- Aufziehendes Gewitter
- März
- Die Bestimmung
- März
- Die Geheimnisse des Nic...
- März
- Die Nacht
- März
- Die Schuldlosen
- März
- Du und ich
- März
- Etwas endet, etwas beginnt
- März
- Garp und wie er die Welt sah
- März
- Nachricht von dir
- März
- Räuberleben
- März
- Schwarzer Schmetterling
- März
- Sie und er
- März
- Splitterwelten
- April
- Die 39 Zeichen - 9
- April
- Liebe und andere Ver...
- April
- Sarg niemals nie
- April
- Schweig still mein M...
- Mai
- Der Wald wirft schwarze Sch...
- Mai
- Meine Schwester lebt auf...
- Mai
- Oneiros
- Mai
- Schnitt
Kommende Buchkritiken
Rebecca
|
Autor
Daphne du Maurier
Genre Roman
Verlag Fischer ISBN 978-3596163502 Übersetzung Karin von Schaub Erscheinungsdatum (D) folgt Erschienen 1940 Seiten 447 |
Inhalt
Die Erzählerin lernt in Monte Carlo Maxim de Winter kennen, einen attraktiven, wohlhabenden Witwer, der unnahbar alle Avancen der Männer suchenden Frauenwelt abwehrt. Nur eben diese junge, bescheidene Frau, der jegliche Eitelkeit fern ist, scheint in seine Einsamkeit vordringen zu können. Als Maxim um ihre Hand anhält, kündigt sie sofort ihre Stelle als Gesellschafterin und folgt ihm auf "Manderley", seinen Herrensitz, auf dem er schon mit seiner verstorbenen Frau gelebt hat.
Die Schatten Rebeccas scheinen überall auf "Manderley" auf die Frischvermählte zu lauern und vor allem Mrs. Danver, die Haushälterin, kann ihre Herrin nicht vergessen , betreibt einen regelrechten Kult mit ihren Erinnerungen und begegnet der neuen Mrs. De Winter mit unverhohlener Abneigung. Ganz anders Maxim – er ist nur damit beschäftigt, die Erinnerungen an seine erste Frau, die offenbar in einer nahe gelegenen Bucht ertrank, zu verdrängen.
Die junge Mrs. De Winter ist in dieser eigenartigen Atmosphäre völlig sich selbst überlassen, in ihr formt sich ein Bild Rebeccas, das mehr und mehr zur Obsession gerät und auch ihre junge Ehe auf eine harte Belastungsprobe stellt. Die Tote scheint die Lebenden nicht ruhen zu lassen und erst, als ans Licht kommt, was damals wirklich mit Rebecca geschah, scheint sich das Leben für die Eheleute zu wenden.
Buchkritik von Stefanie Rufle
Ein wirklicher Klassiker – atmosphärisch dicht, voller Stimmungen und Bilder. Man glaubt wirklich, "Manderley" vor sich zu sehen, wenn man um die nächste Kurve biegt. Voller Schrecken denkt man an die unheimlich Mrs. Danver und fühlt mit der unsicheren Erzählerin, die sich ihr so ausgeliefert fühlt.
Eine spannende Erzählung, ein Meisterwerk von du Maurier – wenn nur dieser Schluss nicht wäre. Selten kommt es vor, dass einen der Schluss eines Buches so unbefriedigt zurück lässt, kommt einem eine Geschichte so abgeschnitten vor. Beinahe scheint es, als würde etwas fehlen, doch offensichtlich wollte die Autorin genau das erreichen. Hier ist die Phantasie des Lesers gefragt, dem es frei steht, sich alle möglichen Varianten einer Fortsetzung auszumalen.
Wissenswertes
Das Buch wurde als gleichnamiger Film unter der Regie von Alfred Hitchcock ein Welterfolg.

