Rebecca

Rebecca

Autor Daphne du Maurier Genre Roman
Verlag Fischer
ISBN 978-3596163502
Übersetzung Karin von Schaub Erscheinungsdatum (D) folgt   
Erschienen 1940  Seiten 447

Inhalt

Die Erzählerin lernt in Monte Carlo Maxim de Winter kennen, einen attraktiven, wohlhabenden Witwer, der unnahbar alle Avancen der Männer suchenden Frauenwelt abwehrt. Nur eben diese junge, bescheidene Frau, der jegliche Eitelkeit fern ist, scheint in seine Einsamkeit vordringen zu können. Als Maxim um ihre Hand anhält, kündigt sie sofort ihre Stelle als Gesellschafterin und folgt ihm auf "Manderley", seinen Herrensitz, auf dem er schon mit seiner verstorbenen Frau gelebt hat.

Die Schatten Rebeccas scheinen überall auf "Manderley" auf die Frischvermählte zu lauern und vor allem Mrs. Danver, die Haushälterin, kann ihre Herrin nicht vergessen , betreibt einen regelrechten Kult mit ihren Erinnerungen und begegnet der neuen Mrs. De Winter mit unverhohlener Abneigung. Ganz anders Maxim – er ist nur damit beschäftigt, die Erinnerungen an seine erste Frau, die offenbar in einer nahe gelegenen Bucht ertrank, zu verdrängen.
Die junge Mrs. De Winter ist in dieser eigenartigen Atmosphäre völlig sich selbst überlassen, in ihr formt sich ein Bild Rebeccas, das mehr und mehr zur Obsession gerät und auch ihre junge Ehe auf eine harte Belastungsprobe stellt. Die Tote scheint die Lebenden nicht ruhen zu lassen und erst, als ans Licht kommt, was damals wirklich mit Rebecca geschah, scheint sich das Leben für die Eheleute zu wenden.

Buchkritik von Stefanie Rufle

Stefanie vergibt 4 von 5 Bs Ein wirklicher Klassiker – atmosphärisch dicht, voller Stimmungen und Bilder. Man glaubt wirklich, "Manderley" vor sich zu sehen, wenn man um die nächste Kurve biegt. Voller Schrecken denkt man an die unheimlich Mrs. Danver und fühlt mit der unsicheren Erzählerin, die sich ihr so ausgeliefert fühlt.

Eine spannende Erzählung, ein Meisterwerk von du Maurier – wenn nur dieser Schluss nicht wäre. Selten kommt es vor, dass einen der Schluss eines Buches so unbefriedigt zurück lässt, kommt einem eine Geschichte so abgeschnitten vor. Beinahe scheint es, als würde etwas fehlen, doch offensichtlich wollte die Autorin genau das erreichen. Hier ist die Phantasie des Lesers gefragt, dem es frei steht, sich alle möglichen Varianten einer Fortsetzung auszumalen.

Wissenswertes

Das Buch wurde als gleichnamiger Film unter der Regie von Alfred Hitchcock ein Welterfolg.


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