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Geh aus, mein Herz
Ga ut min själ
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Autor
Ake Edwardson
Genre Krimi
Verlag List ISBN 3-548-68064-X Übersetzung Angelika Kutsch Erscheinungsdatum (D) 2004 Erschienen 1995 Seiten 350 |
Inhalt
Jonathan Wide, Privatdetektiv aus Göteborg, steht vor einem Rätsel: Innerhalb kurzer Zeit werden in Göteborg drei Leichen aufgefunden und es stellt sich heraus, dass zwei der Ermordeten ehemalige Klassenkameraden Jonathans waren. Wide begibt sich auf Spurensuche in seinem Heimatdorf und beginnt seine eigene Vergangenheit zu durchforsten. Die Gewissheit, dass diese brutalen Verbrechen etwas mit seiner eigenen Schulzeit zu tun haben, belastet ihn immer mehr.
Als er beim Durchsehen alter Fotos aus dem Sommerlager auf ein Gesicht stößt, das er erst kürzlich im Göteborger Stadtpark gesehen hat, werden ihm die Zusammenhänge der Morde immer klarer.
Buchkritik von Stefanie Rufle
Gut geschrieben, raffiniert konstruiert – „Geh aus, mein Herz“ ist eine an sich fesselnde Geschichte. Und doch – so recht will der Funke einfach nicht überspringen. Irgendwann kommt man einfach nicht mehr umhin sich zu fragen, ob das womöglich an der Gestalt des Jonathan Wide liegt. Alle Ake Edwardson-Fans werden sich ein ums andere Mal fragen, wo denn um Himmels Willen der überaus charismatische und sympathische Kommissar Winter abgeblieben ist. Der Ermittler aus Edwardsons vorigen Büchern wie etwa "Tanz mit dem Engel", "Die Schattenfrau" oder "Das vertauschte Gesicht" scheint wie vom Erdboden verschluckt. Schon in Edwardsons letztem Buch "Allem, was gestorben war" tauchte wie aus heiterem Himmel Jonathan Wide auf – von Winter keine Spur mehr. Wenn man sich allerdings die Jahreszahlen der verschiedenen Bände anschaut, wird man erkennen, dass diese Fälle mit Wide älteren Datums sind, also vor Kommissar Winter entstanden sind. Was dann auch eine Erklärung für die fehlenden wirklich packenden Spannungsmomente wäre.
Für alle "Nicht-Winter-Fans" ist "Geh aus, mein Herz" dennoch ein durchaus empfehlenswertes Buch das über eine klug erdachte Geschichte verfügt.
