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Kommende Buchkritiken
Mitternacht ist eine einsame Stunde
Midnight Is A Lonely Place
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Autor
Barbara Erskine
Genre Fantasy
Verlag Heyne ISBN 3-453-09079-9 Übersetzung Michael Farin und Hans Schmid Erscheinungsdatum (D) 1995 Erschienen 1994 Seiten 483 |
Inhalt
Ein einsames Cottage an der wild zerklüfteten Küste der englischen Grafschaft Essex ist der Zufluchtsort von Kate, nachdem ihre Beziehung gescheitert ist. Hier versucht sie zu vergessen, sich ganz ihrem neuen Buch zu widmen. Bald schon wird ihr klar, dass nicht alle ihrer neuen Nachbarn über ihre Ankunft begeistert sind. Seltsame Dinge gehen vor sich in ihrem Cottage, und Kate ist sich nicht sicher, wem sie vertrauen kann.
Als die 15jährige Alison am Strand ein altes römisches Grab entdeckt, überstürzen sich die Ereignisse – sie scheint durch ihren Fund Energien freigesetzt zu haben, die mehr und mehr außer Kontrolle geraten. Scheinbar hat Alison unabsichtlich die Seelen von Toten geweckt, die wegen eines furchtbaren Verbrechens nicht zur Ruhe kommen können und die nun Werkzeuge für ihre Rache suchen.
Die Gewalt eskaliert zunehmend und Kate und Alisons Bruder Greg müssen es mit Gegnern aufnehmen, gegen die sie fast machtlos zu sein scheinen...
Buchkritik von Stefanie Rufle
Spannung, Spannung, Spannung... Selten kommt es einmal vor, dass man so im Sog des Geschehens gefangen ist, wie bei diesem Buch. Es ist fast nicht möglich, die Lektüre zu unterbrechen – und immer wieder muss man sich unwillkürlich fragen, ob man womöglich auch im Bann dieser ruhelosen Seelen steht, die Autorin Barbara Erskine in „Mitternacht ist eine einsame Stunde“ zum Leben erweckt... Sicherlich bietet dieser Fantasy-Thriller nicht die hohe, anspruchsvolle Literatur, aber nichtsdestotrotz ist er dennoch so unglaublich fesselnd. Barbara Erskine beherrscht wirklich die Kunst, einen Spannungsbogen zu halten, bis es kaum mehr auszuhalten ist und man nur noch wissen will, dass zum Schluss doch noch alles gut wird.
“Mitternacht ist eine einsame Stunde“ ist genau die richtige Lektüre für verregnete, düstere Sonntage, an denen man einfach alles um sich herum vergessen möchte.
