Die Geheimnisse der Tinkerfarm

The Secrets of the Ordinary Farm

Die Geheimnisse der Tinkerfarm

Autor Tad Williams, Deborah Beale Genre Jugendbuch
Verlag Klett-Cotta
ISBN 978-3608938227
Übersetzung Hans-Ulrich Möhring Erscheinungsdatum (D) 23.09.11   
Erschienen 2011  Seiten 360

Inhalt

Ein neuer Sommer wirft seine Schatten voraus und Tyler und Lucinda sind zurück auf der Tinkerfarm. Die Jenkins-Geschwister haben sich sehr gefreut, Onkel Gideon und ihre neuen menschlichen und phantastischen Freunde wieder zu sehen. Seit sie das letzte Mal auf der „Einfachen Farm“ waren, hat sich hier einiges verändert. Gideon hat die Farm mit zahlreichen Sicherheitsmaßnahmen aufgerüstet, und so sind Drachen, Einhörner und all die anderen einzigartigen Bewohner nun mit elektrischen Zäumen gesichert. Tyler und Luc ahnen bald, dass die Gefahren des letzten Sommers immer noch aktuell sind, und tatsächlich scheint nicht nur die finstere Haushälterin Mrs. Needle wieder etwas auszuhecken. Als Onkel Gideon plötzlich spurlos verschwindet ist klar: Auch dieser Sommer wird für Tyler und Lucinda wieder viele Abenteuer bereit halten. Die Tinkerfarm hat für die beiden noch so einige ungelöste Geheimnisse zu bieten.

Buchkritik von Melanie Frommholz

Melanie vergibt 4 von 5 Bs „Die Geheimnisse der Tinkerfarm“ – Der Name des zweiten Bandes der Jugendbuchreihe von Tad Williams und seiner Frau Deborah Beale ist wirklich Programm. Tyler und Lucinda sind zurück auf der verrückten Farm, die so viele unglaubliche wie einzigartige Bewohner hat und mitten drin ist in einem Wust ungelöster Geheimnisse. Das Autorengespann greift die Handlungsfäden aus dem ersten Band gelungen wieder auf, spinnt neue Erzählstränge, und neue Figuren wie der finstere Kingaree sorgen für weitere düstere Bedrohungen. Auch die Geschichte dieses zweiten Bandes der Reihe hebt sich durch seine innovativen Ideen und ein hohes sprachliches Niveau aus der Masse der Jugendbücher heraus. Die Figuren sind wieder lebendig und einfach klasse gezeichnet und Langeweile kann zwischen verschwundenen Menschen, fiesen Pilzen und ungeahnten Begegnungen in der Verwerfungsspalte nicht aufkommen. Besonders Colin Needle mausert sich und macht eine spannende Entwicklung durch, von der wir hoffentlich noch mehr zu lesen bekommen.

Warum ist „Die Geheimnisse der Tinkerfarm“ dennoch nicht so gut wie „Die Drachen der Tinkerfarm"? Tad Williams und seine Frau Deborah Beale haben es mit der Geheimniskrämerei einfach zu gut gemeint. Letztlich klärt sich einfach zu wenig von den grundlegenden Geheimnissen der Farm. Der Leser wird mit kleinen Happen abgespeist und mit vielen ungeklärten Fragen zurückgelassen, was trotz der spannenden Story nervt. Wir sind gespannt, was die nächsten Sommerferien der Jenkins-Geschwister bringen.

Wissenswertes

Die Geschichten von der Tinkerfarm umfassen folgende Bücher:
Band1:
Die Drachen der Tinkerfarm
Band2:
Die Geheimnisse der Tinkerfarm

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