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Kommende Buchkritiken
Vladimir Tod beisst sich durch
The Chronicles of Vladimir Tod - Ninth Grade Slays
|
Autor
Heather Brewer
Genre Jugendbuch
Verlag Loewe ISBN 978-3-7855-7362-4 Übersetzung Jessika Komina Erscheinungsdatum (D) 06.06.11 Erschienen 2009 Seiten 302 |
Inhalt
Gerade erst hat Vladimir Tod einen Anschlag auf sein untotes Leben überlebt, da hat er auch schon mit neuen Problemen zu kämpfen. Ein Vampirjäger ist auf der Jagd in seiner Stadt und sucht nach einem Untoten, den er pfählen kann, ein Schulfreund scheint ihn enttarnt zu haben, sein Onkel Otis meldet sich nur sporadisch und seine große Liebe Meredith scheint sich überhaupt nicht für ihn zu interessieren. Die Welt ist grausam und schrecklich gemein.
Doch es gibt auch positive Entwicklungen. Henrys Cousin Joss zieht für ein Jahr bei Henry ein und Vlad freundet sich mit dem coolen Neuling schnell an. Blöderweise dauert es nicht lange, und die Probleme stürzten über Vlad zusammen…
Buchkritik von Thomas Ays
Vier Monate nachdem der erste Teil der Reihe um den blutleeren Vladimir Tod mit „Vladimir Tod hat Blut geleckt“ erschien, legt der Loewe-Verlag mit „Vladimir Tod beisst sich durch“ auch schon den zweiten Band der Reihe vor. Leider wurde auch der Nachfolger nicht packender als der erste Band.
Die Autorin Heather Brewer schafft es einfach nicht, sich glaubhaft in einen pubertierenden Jungen hineinzuversetzen. Vlad ist in vielen Szenen einfach zu weich, sodass man ihm nicht glaubt und dementsprechend auch nicht folgen will. Das Ergebnis: Man benötigt für diese 300 Seiten unglaublich lange. Der Anfang der Geschichte ist zäh und langatmig. Als Vlad dann die USA verlässt, um sich fernab der Heimat unterrichten zu lassen, fesselt dieser zweite Band das erste Mal mehr. Der Schluss ist dann wieder gewohnte Handlungsentwicklung, die weder fasziniert, noch überrascht. Es ist ein Irrtum, dass Jugendbuchfantasy so funktionieren kann. Sicherlich ist die Idee wieder gelungen und Brewer hat sich einiges gedacht mit ihren Geschichten, es fesselt jedoch den Leser an ganz wenigen Stellen.
„Vladimir Tod beisst sich durch“ ist nach dem ersten Teil erneut nur durchschnittliche Vampirkost geworden, die nichts richtig ist. Weder richtig lustig, noch richtig dramatisch und ganz oft wenig packend. Die Tendenz geht nach diesem Band daher ganz klar Richtung Geduldsprobe. Hoffen wir, dass die Autorin mit „Vladimir Tod hängt todsicher ab“ die Kurve kriegt und doch noch eine lesenswerte Fantasygeschichte abliefert.
Wissenswertes
Die Reihe um "Vladimir Tod" wird folgende Bände umfassen:
Band 1:
Vladimir Tod hat Blut geleckt
Band 2:
Vladimir Tod beisst sich durch
Band 3:
Vladimir Tod hängt todsicher ab
Band 4:
Vladimir Tod kämpft verbissen
Band 5:
Vladimir Tod ganz schön untot
