Die 39 Zeichen - Die Spur des Zulu-Kriegers

The 39 clues 7 - The Viper's Nest

Die 39 Zeichen - Die Spur des Zulu-Kriegers

Autor Peter Lerangis Genre Jugendbuch
Verlag cbj
ISBN 978-3570170250
Übersetzung Ursula Held Erscheinungsdatum (D) 29.08.11   
Erschienen 2010  Seiten 208

Inhalt

Der Tod der Patriarchin Grace Cahill entfacht in der mächtigsten und einflussreichsten Familie der Welt einen Wettlauf um ihr Erbe. Vor die Wahl gestellt, entweder 1 Million Dollar anzunehmen oder bei der Suche nach den 39 Zeichen die Chance auf die Weltherrschaft zu erringen, haben sich sieben Teams gegen das Geld entschieden und befinden sich nun auf einer wahnsinnigen Schatzsuche, die sie rund um den Erdball bringt. Grace Lieblingsenkel Amy und Dan, Waisenkinder und ohne Geld, bilden eines der Teams.

Dan, Amy und Alistair Oh sind nur knapp dem hinterhältigen Mordanschlag der Kabras entkommen, als die Jagd nach den Zeichen auch schon weiter geht. Zeit, um um Irina Spasky zu trauern, bleibt da kaum. Irina hat weit mehr getan, als ihnen nur das Leben zu retten, sie hat Dan und Amy einen wichtigen Hinweis für das nächste Zeichen gegeben. Die Spur führt diesmal nach Südafrika. Hier stoßen die beiden Waisen und ihr Au-Pair Nellie auf Hinweise zu dem Zulu-Krieger Shaka, der eine geheimnisvolle Verbindung zum Familienzweig der Tomas hat. Und noch eine weitere Wahrheit wartet in der afrikanische Hitze auf Dan und Amy: Endlich erfahren beide, zu welchem Zweig der Cahill-Familie sie gehören.

Buchkritik von Melanie Frommholz

Melanie vergibt 3 von 5 Bs Mit „Die Spur des Zulu-Kriegers“ steuert Autor Peter Lerangis seinen zweiten Band zur Reihe „Die 39 Zeichen“ bei. Erneut ist ihm eine solide Episode der Reihe gelungen, in der es wieder verstärkt um den Familienzweig der Tomas geht. Lerangis greift die Motive der „39 Zeichen“ gut auf, bringt die gesamte Geschichte voran und legt erneut ein hohes Tempo bei der Entwicklung der Handlung vor. Im Zentrum steht diesmal die Geschichte von Südafrika zwischen afrikanischen Traditionen und Apartheit. Lerangis hat sich so einiges für Dan, Amy, Nellie und Mau Saladin einfallen lassen und so kommt keine Langeweile auf. Wie schon bei „Das Schwert der Samurei“ geht das hohe Erzähltempo jedoch erneut zu Lasten der Figurenentwicklung. Peter Lerangis erzählt seine Geschichte zwar kurzweilig, jedoch gelingt es ihm nicht so gut wie seinen Mitautoren, die Charaktere liebevoll und mit Tiefe zu zeichnen. Gerade die Witzigkeit in den Dialogen wirkt oft zu gewollt und aufgesetzt. Ein wenig mehr Ruhe hätte diesem Band gut gestanden. Leider bestätigt Peter Lerangis mit „Die Spur des Zulu-Kriegers“ den Eindruck, einer der schwächeren „Zeichen“-Autoren zu sein.

Wissenswertes

"Die 39 Zeichen" ist eine mehrteilige Reihe, die mit verschiedenen Autoren arbeitet und folgende Bände umfasst:

Band 1:
Die 39 Zeichen - Die Katakomben von Paris
Band 2:
Die 39 Zeichen - Mozarts Geheimnis
Band 3:
Die 39 Zeichen - Das Schwert der Samurai
Band 4:
Die 39 Zeichen - Der Schatz des Pharao
Band 5:
Die 39 Zeichen - Die Rache der Romanows
Band 6:
Die 39 Zeichen - Gefahr am Ende der Welt
Band 7:
Die 39 Zeichen - Die Spur des Zulu-Kriegers
Band 8:
Die 39 Zeichen - Entführung am Himalaya
Band 9:
Die 39 Zeichen - Ruf der Karibik

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