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Kommende Buchkritiken
Licht über den Klippen
The Rose Garden
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Autor
Susanna Kearsley
Genre Roman
Verlag Pendo ISBN 978-3-86612-293-2 Übersetzung Sonja Hauser Erscheinungsdatum (D) 18.08.11 Erschienen 2011 Seiten 480 |
Inhalt
Als ihre Schwester Katrina in Los Angeles stirbt, ist Eva am Boden zerstört. Um richtig von Katrina Abschied nehmen zu können, reist Eva nach Cornwall zu dem Ort, wo sie mit ihrer Schwester unbeschwerte Kindheitstage verbracht hat. Dort möchte sie, auf den Klippen über dem Meer, Katrinas Asche verstreuen und so von der Schwester Abschied nehmen. Das alte Herrenhaus Trelowarth scheint unverändert, und von den Geschwistern Mark und Susan und deren Stiefmutter Claire wird Eva dort mehr als herzlich aufgenommen. Fast scheint es so, als wäre sie nie weg gewesen. Eva beschließt, den Sommer über auf Trelowarth zu bleiben und vielleicht sogar ganz nach Cornwall zu ziehen.
Doch dann beginnen sich seltsame Ereignisse zu häufen, die Eva einfach nicht einordnen kann. Wie von Zauberhand teilt sich während eines Gewitters ein Pfad in zwei Wege auf, und kurze Zeit später steht plötzlich ein altertümlich gekleideter Mann in Evas Zimmer. Ehe sie es sich versieht, wird Eva immer tiefer in eine weit zurückliegende Welt hineingezogen, die mehr und mehr zu ihrer eigenen Welt zu werden droht. Bald schon muss Eva sich darüber im Klaren werden, dass sie zu einer Zeitreisenden geworden ist, die sich offenbar zwischen Gegenwart und Vergangenheit entscheiden muss…
Buchkritik von Stefanie Rufle
Was für ein Schmöker! Mit „Licht über den Klippen“ beweist Susanna Kearsley erneut, dass sie eine geborene Geschichtenerzählerin ist. Ehe man weiß, wie einem geschieht, ist man mittendrin in dieser packenden, romantischen und märchenhaften Geschichte, die einen die Welt um sich herum komplett vergessen lässt. Dieser Roman hat alles, um sich damit auf das Sofa zurückzuziehen und den Alltag Alltag sein zu lassen: eine romantische Heldin, die einen schweren Verlust zu verkraften hat, die unberührte und raue Küste Cornwalls als Schauplatz und einen heldenhaften Schmuggler aus dem 18. Jahrhundert. Auch wenn die Idee eines Zeitreise-Romans nicht wirklich neu ist, gelingt es Kearsley dennoch, diesem Gedanken neue Facetten zu verleihen und den Leser damit immer wieder zu überraschen.
Auch wenn „Licht über den Klippen“ ganz sicher kein literarisch anspruchsvoller Roman und in einigen Punkten doch sehr vorhersehbar ist, tut das doch der Spannung in keiner Sekunde Abbruch. Man kann dieses Buch einfach nicht mehr zur Seite legen und wünscht sich am Ende, dass diese Geschichte noch endlos andauern möge.
So muss fesselnde Unterhaltungsliteratur sein!
