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Kommende Buchkritiken
Niemalsland
Neverwhere
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Autor
Neil Gaiman
Genre Fantasy
Verlag Hoffmann & Campe ISBN 3-455-02307-X Übersetzung Zina Hohl Erscheinungsdatum (D) 1997 Erschienen 1996 Seiten 349 |
Inhalt
Als der junge Geschäftsmann Richard Mayhew dem verletzten Mädchen hilft, das plötzlich blutend auf der Straße liegt, ahnt er nicht welche Veränderungen in seinem Leben diese Begegnung mit sich bringt. Das Mädchen heißt Door und ihr Namen ist zugleich ihre Begabung: Sie kann Türen öffnen. Aber nicht irgendwelche Türen. Door öffnet die Tore zu einer bizarren Welt, die unter Londons Straßen liegt. Hier, abseits der U-Bahn-Tunnel, gibt es undurchsichtige Mönche, blasse Adelige und gefallene Engel. Auf der Suche nach den Mördern von Doors Familie gerät Richard immer tiefer in diese bizarre Parallelwelt und lässt sein altes Leben bald völlig hinter sich.
Buchkritik von Melanie Frommholz
Neil Gaiman hat das Talent, faszinierende Welten zu erschaffen und die Sprachbegabung, seine Leser dorthin mitzunehmen. Seine urbane Fantasy ist magisch und hat doch den nötigen Schuss Realismus. „Niemalsland“ lebt von seiner Mischung aus Kriminalfall und morbider Horror-Phantasie. Die Welt, die Gaiman hier unter den Straßen von London erschafft ist düster, bedrohlich und doch will man um keinen Preis verpassen, wie es Richard und Door ergeht. Schon nach wenigen Seiten ist man gefangen in seinem Netz aus Andeutungen und Geheimnissen und ungewöhnlichen Figuren. Unbedingt lesen!
