Die Chroniken vom Anbeginn - Emerald

The Emerald Atlas - Books of Beginning

Die Chroniken vom Anbeginn - Emerald

Autor John Stephens Genre Jugendbuch
Verlag cbj
ISBN 978-3-570-15292-8
Übersetzung Alexandra Ernst Erscheinungsdatum (D) 06.04.11   
Erschienen 2011  Seiten 464

Inhalt

Kate, Michael und Emma haben kein leichtes Leben. Von Waisenhaus zu Waisenhaus werden sie geschoben. Niemand will sie haben, geschweige denn adoptieren. Sobald die Kinder die Chance auf eine Familie haben, tun sie ihr Möglichstes dafür, dass sie nicht genommen werden, was das Leben der drei weiter kompliziert. Die Kinder wissen: Ihre Eltern sind nicht tot, sie sind nur verschwunden oder mussten sich vor irgendetwas verstecken. Doch die Geschwister kennen die Wahrheit nicht – und sie trauern.
Eines Tages landen Kate, Michael und Emma in einem neuen Waisenhaus in dem abgelegenen Herrenhaus des geheimnisvollen Dr. Pym, den sie zunächst nicht einmal kennenlernen. Ist auch nicht nötig, denn schon kurz nach ihrem Eintreffen finden sie sich in einem uralten Krieg um drei magische Bücher wieder, die ihr Leben kosten könnte. Drei Kinder, drei Bücher…

Buchkritik von Thomas Ays

Thomas vergibt 3 von 5 Bs John Stephens ist Drehbuchautor und Produzent und bringt uns mit „Die Chroniken vom Anbeginn - Emerald“ seine erste Jugendbuchgeschichte in die Buchläden. Die Stärken des Amerikaners treten schnell hervor: die Dialoge. Lebendig und kurzweilig schafft es Stephens ein ums andere Mal, seinen Leser zu packen und auch zum Schmunzeln zu bringen.
Doch das erhoffte Fantasymeisterwerk im Genre Jugendbuch ist „Die Chroniken vom Anbeginn – Emerald“ definitiv nicht geworden. Dabei stimmen die Zutaten, die Stephens verwendet, durchaus: Mächtige Zauberer, raubeinige Zwerge, drei widerspenstige Geschwister, die als Auserwählte dienen, eine fiese Gräfin, grausame, dunkelgekleidete Helfer … alles Zutaten, die wir nur allzu gut kennen. Es fehlt die persönliche Note, die Stephens verpasste, hinzuzufügen. „Die Chroniken vom Anbeginn – Emerald“ fehlt Seele, was verhindert, dass aus diesem Trilogie-Erstling etwas Individuelles entstehen konnte. Man kann diese Fantasygeschichte jederzeit und ohne schlechtes Gewissen aus den Händen legen und sich anderen Aufgaben widmen – und das, ohne dass man etwas vermisst. Schade!

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Kommentare


Kommentare

Kreisel schreibt am 09.04.11, 14:17
Seitdem sie denken können, werden die Geschwister Kate, Michael und Emma von einem Waisenhaus ins nächste geschoben. Nirgendwo sind sie willkommen und eigentlich warten sie nur auf den Tag an dem ihre Eltern sie dort wieder abholen.
Als sie bei Dr. Pym ankommen, sind die Drei verwundert, denn sie sind die einzigen Kinder in dieser Einrichtung. Alles ist sehr mysteriös und wird auch nicht durchsichtiger, als sie durch Zufall ein Buch finden, sich in Luft auflösen und woanders wieder auftauchen...

Spannend ist nicht nur das Abenteuer das die Kinder erleben, sondern vor allem die unterschiedlichen Charakterzüge der Geschwister. Genau wie ihr unerschütterlicher Glaube daran, dass ihre Eltern sie wieder finden begeistert mich der Zusammenhalt und die sehr durchdachte Handlung. "Die Zeitreisen" wirken sich auf die Geschichte und deren Fortlaufen aus und man hat an keiner Stelle das Gefühl das irgendetwas nicht stimmig wäre.

Eine Mischung aus Narnia und Eragon für Kinder und Jugendliche ab 12!! Wirklich fantastisch!
diter schreibt am 02.01.12, 16:28
Dumme Kinder, Wortwiederholungen und schlechter Aufbau ... Nichts was man lesen sollte!
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