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Kommende Buchkritiken
Black*Out
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Autor
Andreas Eschbach
Genre Jugendbuch
Verlag Arena ISBN 978-3-401-06062-0 Erscheinungsdatum (D) 01.05.10 Seiten 464 |
Inhalt
Als Serenity Christopher zum ersten Mal begegnet, spürt sie sofort, dass dieser Junge ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt. Der 17jährige ist auf der Flucht vor einer mächtigen Gruppe, die sich mithilfe einer unheimlichen Technologie das Wissen und die Gedanken jedes einzelnen Menschen verfügbar machen möchte. Christopher erreichte vor einiger Zeit als „Computer Kid“ zweifelhafte Berühmtheit, weil er den raffiniertesten Hack der Geschichte getätigt hatte und somit für die Gruppe, die sich Kohärenz nennt, von immenser Bedeutung ist. Christopher weiß, wie mächtig die Kohärenz bereits jetzt schon ist und dass täglich neue „Mitglieder“ dazu gewonnen werden.
Nur einer scheint dem verzweifelten Computerfreak jetzt noch helfen zu können: Serenitys Vater Jeremiah Jones, ein Visionär, der beweisen möchte, dass es möglich ist, ohne Technik und weltweite Vernetzung zu überleben. Ihm wurde von der amerikanischen Regierung die Schuld an einem Attentat auf eine Kindertagesstätte untergeschoben, und seither wird Jones landesweit gesucht. Zusammen mit Serenity und ihrem Bruder Kyle macht sich Christopher auf die lange Fahrt durch die Wüste Nevadas, um Jeremiah Jones zu finden – ihnen auf den Fersen eine bedrohliche Macht, vor der es kein Entrinnen zu geben scheint…
Buchkritik von Stefanie Rufle
Der deutsche Autor Andreas Eschbach, aus dessen Feder Thriller wie „Das Jesus-Video“, „Ausgebrannt“ oder „Der Nobelpreis“ stammen, beweist mit „Black*Out“ einmal mehr, dass er ebenso in der Lage ist, packende und anspruchsvolle Jugendromane zu schreiben. „Black*Out“ entwirft ein Szenario, das, wenn man sich den rasend schnellen Verlauf der technischen Entwicklung anschaut, weder utopisch noch unglaubwürdig anmutet. Christopher ist ein Jugendlicher, wie es sie sicherlich zuhauf in Deutschland gibt: Computer sind seine Welt, hier kennt er sich besser aus, als in der eigenen Westentasche. Und gerade diese Welt soll unserem Helden nun zum Verhängnis werden. Die komplette Vernetzung sämtlicher menschlicher Lebewesen, der absolute Einklang aller Gedanken und die damit verbundene globale Nutzung sämtlichen Wissens, über das jeder einzelne verfügt. Klingt das so weit hergeholt? Wenn man sich die rasende Entwicklung der Computertechnologie anschaut, kann man einfach nicht anders, als diese Frage mit „Nein“ zu beantworten.
Eschbach verfügt über ein fundiertes Wissen, mit dem er die Entwicklung dieses Thrillers mehr und mehr untermauert. Auf hoch spannende Weise schildert er eine Macht, die unsere Welt, wie wir sie heute kennen, zusehends bedroht, ja, die sie allmählich eliminieren will. Christopher wird dabei die Rolle von David zuteil, der verzweifelt gegen einen übermächtigen Goliath ankämpft. „Black*Out“ zeichnet sich hierbei durch eine ausgefeilte und durch und durch authentische Charakterzeichnung aus, die in jeder Sekunde überzeugt. Atemlos verfolgt man die wilde Verfolgungsjagd durch die Wüste Nevadas und wird allmählich in einen Sog hineingezogen, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt.
Am Ende bleibt nur noch eines: Verzweifelt und ungeduldig den zweiten Teil diese grandiosen Thrillers herbeisehnen!
Wissenswertes
Die Trilogie um Christopher und seinen Kampf gegen die Kohärenz umfasst folgende Teile:
Black*Out
Hide*Out
Time*Out
