Aktuelle Autoren
Aktuelle Buchkritiken
- März
- African Queen
- März
- Ashby House
- März
- Atem
- März
- Aufziehendes Gewitter
- März
- Die Bestimmung
- März
- Die Geheimnisse des Nic...
- März
- Die Nacht
- März
- Die Schuldlosen
- März
- Du und ich
- März
- Etwas endet, etwas beginnt
- März
- Garp und wie er die Welt sah
- März
- Nachricht von dir
- März
- Räuberleben
- März
- Schwarzer Schmetterling
- März
- Sie und er
- März
- Splitterwelten
- April
- Die 39 Zeichen - 9
- April
- Liebe und andere Ver...
- April
- Sarg niemals nie
- April
- Schweig still mein M...
- Mai
- Der Wald wirft schwarze Sch...
- Mai
- Meine Schwester lebt auf...
- Mai
- Oneiros
- Mai
- Schnitt
Kommende Buchkritiken
Nachricht von der Britischen Gesandtschaftsreise durch China und einen Teil der Tartarei
|
Autor
Johann Chr. Hüttner, Hrsg. Sabine Dabringhaus
Genre Sachbuch
Verlag Jan Thorbecke Verlag ISBN 978-3799506007 Erscheinungsdatum (D) 1996 Erschienen 1797 Seiten 235 |
Inhalt
1793 führte der englische Earl of Macartney eine Gesandtschaft des britischen Königshauses nach Peking an den Hof des chinesischen Kaisers. In seinem Gefolge, als einziger Deutscher, der Sachse Johann Christian Hüttner. Zweck dieser opulent ausgestatteten Gesandtschaft war die Verbesserung diplomatischer Beziehungen, ebenso der Ausbau von Handelskontakten. Die vom asiatischen Kaiserhof mit allem Pomp inszenierte Begegnung zwischen dem englischen Lord und dem damaligen chinesischen Kaiser der Qing-Dynastie beleuchtet schlagartig kulturelle Annäherungsmöglichkeiten, aber auch Missverständnisse beider Kulturen. Der Reisebericht ist ein einmaliges Zeugnis einer zu Ende gehenden dynastischen Blütezeit Chinas. Parallel zur französischen Revolution wird im Kommentar der zeitgenössische Hintergrund an Hand chinesischer Quellen beleuchtet. Sabine Dabringhaus, Sinologin und Historikerin an der Universität Freiburg i. Breisgau, ist Herausgeberin dieses zum ersten Mal 1797 erschienen Textes und macht ihn in dieser Neuedition zugänglich.
Buchkritik von Gabriele Frommholz
Man glaubt es kaum, dass fast verschollene, wieder entdeckte Texte ihren Bezug zur Aktualität kaum verlieren. Johann Christian Hüttner beschreibt auf sehr humorvolle Art und Weise die Eindrücke seiner Chinareise und lässt den interessierten Leser in eine ihm absolut unbekannte Welt eintauchen. Es sind oft Kleinigkeiten in der Beschreibung, so beispielsweise das Amüsement über die damals herrschende Mode in beiden Kulturen, die den Leser begeistern werden. Man muss Frau Dabringhaus zur Wiederentdeckung dieser kurzweiligen Lektüre beglückwünschen und diesem amüsanten Buch viele Leser wünschen.
