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Kommende Buchkritiken
Sommernachtstod
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Autor
Kjell Ola Dahl
Genre Krimi
Verlag Bastei-Lübbe ISBN 3-404-15187-9 Übersetzung Kerstin Hartmann-Butt Erscheinungsdatum (D) 2002 Erschienen 2000 Seiten 475 |
Inhalt
Katrine wird ermordet aufgefunden – Tod durch Erwürgen, so lautet das Urteil des Gerichtsmediziners. Kriminalkommissar Gunnarstranda und sein Kollege Frolich stehen vor einem Fall, der in die Vergangenheit des ehemals drogenabhängigen Opfers zu führen scheint. Hat Katrines frühere Tätigkeit als Prostituierte mit ihrer Ermordung zu tun, ist der Täter womöglich unter ihren früheren Freiern zu suchen?
Eine ganze Menge Leute scheinen bei diesem Fall ihre Finger im Spiel zu haben, und Kriminalkommissar Gunnarstranda und seine Kollegen müssen schon bald erkennen, dass so manches ganz anders ist, als es zuerst erschien...
Buchkritik von Stefanie Rufle
„Sommernachtstod“ ist ein Kriminalroman, der das Prädikat „nicht schlecht, aber auch nicht wirklich besonders packend“ verdient – was für einen Krimi alles andere als eine gute Bewertung bedeutet. Auf das im Klappentext vollmundig versprochene „kultverdächtig“ wartet man hingegen vergebens. Die Geschichte an sich ist gut ausgedacht, auch wenn das eine oder andere Detail doch etwas sehr konstruiert wirkt. Die beiden Kriminalbeamten Gunnarstranda und Frolich kommen etwas sehr farblos und flach daher, so richtig lebendig mögen sie einfach nicht werden. Offensichtlich ist die Zeichnung der Charaktere nicht unbedingt die große Stärke des norwegischen Autors Kjell Ola Dahl, was zur Folge hat, dass der Leser weder vom Schicksal der ermordeten Frau sonderlich berührt wird, noch besonders großes Interesse an der Lösung dieses Falls zeigt.
Auf atemlose Spannung wartet man bei „Sommernachtstod“ leider völlig vergebens und am Ende legt man das Buch ohne ein auch nur vages Gefühl des Verlustes wieder beiseite. „Nicht schlecht“ reicht eben nicht aus, um einen Krimi auch nur in bleibender Erinnerung zu behalten, geschweige denn, ihn über das normale Mittelmaß hinaus zu heben.
