Trigger

Trigger

Autor Wulf Dorn Genre Thriller
Verlag Heyne
ISBN 978-3-453-43402-8
Erscheinungsdatum (D) November 2009   Seiten 432

Inhalt

Die Psychiaterin Ellen Roth wird mit einem äußerst erschreckenden Fall konfrontiert: Eine Patientin wird in der Klinik eingeliefert, die brutal misshandelt wurde. Ihren Aussagen nach wird sie vom Schwarzen Mann verfolgt und hat ganz offensichtlich Todesangst. Immer wieder fleht sie Ellen an, sie vor dem Schwarzen Mann zu beschützen, fürchtet sie doch, dass er sie holen kommen wird. Dann verschwindet die verzweifelte Frau spurlos und Ellen muss feststellen, dass sie in der ganzen Klinik offensichtlich die einzige war, die die mysteriöse Patientin gesehen hat. Eine verzweifelte Suche beginnt, denn Ellen fühlt sich für die namenlose Patientin verantwortlich, hat sie ihr doch versprochen, sie zu beschützen.

Doch dieser Fall soll für Ellen zum wahren Albtraum werden, denn sie selbst wird nun zum Ziel des mysteriösen Verfolgers. Er nimmt Kontakt zu ihr auf und zwingt sie zu einem makaberen Spiel auf Leben und Tod. Bald schon weiß Ellen nicht mehr, was sie glauben soll und vor allem, wem sie noch trauen kann. Immer tiefer wird die Psychiaterin hineingezogen in einen Strudel aus Angst, Wahnvorstellungen und brutalster Gewalt…

Buchkritik von Stefanie Rufle

Stefanie vergibt 5 von 5 Bs Wulf Dorn legt mit seinem Debütroman „Trigger“ einen Thriller der Extraklasse vor, der von der ersten Seite an Gänsehaut verursacht. Er zeigt die finstersten Abgründe der menschlichen Psyche auf und lässt dabei seine Leser stets im Ungewissen. Was ist die Wahrheit und was nur Lug und Trug? Geschickt spielt der Autor mit den Urängsten der Leser, verrät immer nur so viel, dass sich die schlimmsten Vorstellungen in deren Köpfen abspielen und lässt sie doch in keiner Sekunde zur Ruhe kommen. Alles ist mysteriös an dieser Geschichte, die Figuren bleiben undurchschaubar und der große Unbekannte wirft stets neue Fragen auf. Die Charaktere sind authentisch und messerscharf gezeichnet und wirken vor allem deshalb unglaublich lebensecht.

„Trigger“ lässt die Nerven der Leser blank liegen und überzeugt von Anfang an durch gut recherchierte Fakten. Gerade der Gedanke, dass sich diese Geschichte so tatsächlich abspielen könnte, ist zutiefst erschreckend und gleichzeitig faszinierend. Die Auflösung, die Wulf Dorn für den vor Spannung bebenden Leser bereithält, ist so unerwartet und zugleich derart schlüssig, dass man „Trigger“ so schnell nicht wieder vergessen wird.

Wissenswertes

"Trigger" ist der Debütroman des deutschen Autors Wulf Dorn.

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