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Kommende Buchkritiken
Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
Jack Flint and the dark Ways
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Autor
Joe Donnelly
Genre Jugendbuch
Verlag Loewe ISBN 978-3785563489 Übersetzung Simone Wiemken Erscheinungsdatum (D) Juni 2010 Erschienen 2010 Seiten 304 |
Inhalt
Kaum hat Jack Flint mit seinen Freunden Kerry Malone und Corriwen Redthorn den letzten Kampf in der Welt Eirinn überstanden, steht auch schon das nächste Abenteuer an. Auf der Suche nach seinem Vater durchschreitet Jack ein weiteres Tor im Steinkreis von Cromwath Blackwood und landet in Uaine. Eigentlich wollte der Träger des Herzsteins seine beiden besten Freunde diesmal nicht mit in die Gefahr nehmen, doch Kerry und Corriwen lassen sich so einfach nicht abschütteln und so stehen sie erneut Seite an Seite. Das einstige Sommerland Uaine ächzt unter dem Terror des dunklen Zauberers Bodron. Dieser hat die magischen Kupferplatten, die für Uaines ewigen Sommer sorgten, in seine Gewalt gebracht und ihre positive Wirkung umgekehrt. Nun öffnen sie den Pfad zur Dunkelheit und lassen die Nachtschatten ins Land. Um das Tor zur Unterwelt endgültig aufzustoßen, braucht Bodron den Herzstein. Jack und seine Gefährten befinden sich in größter Gefahr und sind gleichzeitig die einzige Hoffnung für das gequälte Land.
Buchkritik von Melanie Frommholz
Mit „Jack Flint und der Raub der Kupferschriften“ beschließt der Autor Joe Donnelly die Trilogie um seinen 14jährigen Helden und dessen gefahrvolle Suche nach seiner Bestimmung und nach seinem Vater. Im Verlauf der drei Bücher wurden nicht nur die Gegner gefährlicher, sondern nahm auch die Brutalität in den Schilderungen zu. Das Konzept der Trilogie gleicht mehr und mehr einem reißerischen Computerspiel, bei dem sich die Hauptfiguren nach dem gleichen Strickmuster durch verschiedene Level und Schwierigkeiten kämpfen müssen. Donnelly bleibt dabei jedoch in seinen guten und spannenden Ansätzen stecken. Seine Figuren bleiben eindimensional und entwickeln keine wirkliche Tiefe. Botschaften wie „habe Mut“ und „vertrau auf deine Freunde“ erscheinen platt und wirken in ihrer ständigen Wiederholung wenig einfallsreich. Joe Donnelly hatte seine Geschichte vor Augen, doch er schafft es nach einem vielversprechenden Auftakt in Band 1 nicht, die oberflächliche Ebene zu verlassen und tiefer in seine Welt einzutauchen. Wo der Einband und die gezeichneten Kapitelanfänge optisch ansprechen, enttäuscht die Ausgestaltung des Inhalts.
Wissenswertes
Mit Illustrationen von Geoff Taylor.
Jack Flints Abenteuer umfassen bislang folgende Bücher:
Band 1:
Jack Flint und der Bann des Herzsteins
Band 2:
Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Band 3:
Jack Flint und der Raub der Kupferschriften
