Fillory - Die Zauberer

The Magicians

Fillory - Die Zauberer

Autor Lev Grossman Genre Fantasy
Verlag Fischer
ISBN 978-3-8414-2100-5
Übersetzung Stefanie Schäfer Erscheinungsdatum (D) September 2010   
Erschienen 2009  Seiten 624

Inhalt

Quentin Coldwater sozial verträglich zu nennen, wäre dann doch zu übertrieben. Es sind nur noch wenige Wochen, dann hat er seinen Highschoolabschluss in der Tasche und kann sich, dank seines Intellekts das College aussuchen, auf das er gehen möchte. Seine Freunde, die mehr Lernpartner und unerfüllte Liebesbeziehungen für ihn sind, zählen ebenfalls zu den intelligentesten Schülern seiner Schule.
In den Stunden, die Quentin allein verbringt, träumt er sich oft nach Fillory, einem magischen Land aus seinen Lieblingsfantasyromanen. Er weiß natürlich, dass es Magie nicht gibt – dennoch übt sie eine gewisse Faszination auf den Jungen aus.
Von einem Tag auf den anderen ändert sich das Leben von Quentin. Gerade noch stand er auf den winterlichen Straßen von Brooklyn und nun sieht er auf ein majestätisches Haus mitten im Spätsommer, das er nicht kennt, in einem Land, das ihm ebenfalls vollkommen fremd erscheint. Wenig später stellt sich heraus, dass Quentin auf dem idyllischen Gelände des Brakebills-Colleges für Magische Pädagogik steht. Hier hat er wenig später die Chance, ein echter Zauberer zu werden. Die Welt des Jungen steht kopf. Natürlich nimmt er die Herausforderung an und erlebt dadurch das Abenteuer seines Lebens…

Buchkritik von Thomas Ays

Thomas vergibt 2 von 5 Bs Ein echter Wälzer ist es, der da vor einem liegt. „Fillory – Die Zauberer“ offenbart sich nur nach wenigen Seiten als ein vollkommen anders aufgemachtes Fantasyabenteuer. Dummerweise ist „anders“ in diesem Fall nicht als „besser“ zu deuten, wie sich nach den ersten hundert Seiten herausstellt.
Der amerikanische Autor Lev Grossman („Die Macht des Codex“) studierte Literatur an der renommierten Universität Yale und beherrscht es sicherlich, sich außergewöhnliche Geschichten auszudenken. Allerdings sollen die auch interessant und packend an den Leser weitertransportiert werden. In den ersten hundert Seiten passiert … nichts! Sicherlich: Quentin kommt an das Zauberercollege und soll hier nun sein neues Leben beginnen. Das alles ist von Grossman derart langweilig und uninteressant geschildert, dass man ein Gähnen nur schwer unterdrücken kann. Von Spannung und packenden Ereignissen träumt „Fillory – Die Zauberer“ nur. Selten passten ein toller Einband und ein interessant geschriebener Kurzinhalt so schlecht zu der Geschichte zwischen zwei Buchdeckeln.

„Fillory – Die Zauberer“ ist todlangweilig. Lev Grossman hatte die Chance, ein großes Zaubererepos abzuliefern. Die Ideen sind gut, die Einfälle kreativ, die Umsetzung jedoch zum Einschlafen. Mehr als enttäuschend!

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