Der Kreis der Dämmerung - Das Jahrhundertkind

Der Kreis der Dämmerung - Das Jahrhundertkind

Autor Ralf Isau Genre Fantasy
Verlag Bastei Lübbe
ISBN 3-404-15318-9
Erscheinungsdatum (D) 1999   Seiten 791

Inhalt

1882, in einem kleinen Ort in England: Dem junge Jeff Fenton wird seine Stelle in einem Gasthaus gekündigt. Als sich der Waisenjunge gerade auf den Weg machen will um neue Arbeit zu suchen, wird ihm ein unwiderstehliches Angebot unterbreitet. Für nur einen Nachmittag Arbeit als Küchenjunge soll er einen ganzen Schilling Lohn bekommen! Dass ein finsterer Schemen ihn einstellt und er diese Zeit bei Lord Belial – ein als gottesfremd verschriener Mann – verbringen soll, stört Jeff nicht. Doch damit nimmt das Übel seinen Lauf. Durch eine Verkettung von Umständen belauscht Jeff Lord Belial und seine erlauchte Gesellschaft. Und was er da hört, soll ihn bis zum Ende seines Lebens nicht mehr zur Ruhe kommen lassen: Der Lord hat mit elf weiteren Menschen einen Geheimbund, den Kreis der Dämmerung, gegründet, der die Menschheit auslöschen und ein neues, reines Menschengeschlecht gründen will.

1. Januar 1900, Japan: Als David Camden geboren wird, ahnt er noch nicht, welch schwere Bürde sein Leben bestimmen wird. Seine Hebamme prophezeit ihm ein Seiki no ko zu sein - ein Jahrhundertkind, das, von den Mächten des Guten geschickt, die Welt wieder ins Gleichgewicht rücken soll. Dazu seien ihm mehrere Gaben, die er jedoch erst entdecken muss, und eine Lebensspanne von genau einhundert Jahren gegeben – nicht sonderlich viel, wie er bald feststellen wird.

Buchkritik von Nina Pröckel

Nina vergibt 5 von 5 Bs Wenn man dieses Buch gelesen hat, weiß man nicht mehr, was wahr ist und was nicht. So geschickt arbeitet Ralf Isau den „Jahrhundertplan“ des Kreises der Dämmerung in das historische Geschehen des 20. Jahrhunderts ein. Das ganze Buch gleicht einem Webteppich, jedes Detail, jeder Faden sitzt an seinem Platz, nichts bleibt unbeachtet, alles fügt sich zu einem großen Ganzen. Dabei erfindet Ralf Isau kein einziges Attentat, keine geschichtliche Begebenheit. Er benutzt nur die schon dagewesenen Vorfälle und baut sie nahtlos in seine Geschichte ein. Ihm gelingt es, die realen Geschehnisse in seine fiktive Geschichte so einzubauen, dass man am Ende nicht mehr weiß, was man in dem Roman und was man in einem Geschichtsbuch gelesen hat. Er führt uns durch die ersten 29 Jahre des Jahrhunderts, gibt uns einen umfassenden Überblick über die Ereignisse dieser Zeit und kreiert um eben diese eine wunderbare, mitreißende Geschichte, nach deren Ende man nur eines will: Alles über die nächsten 61 Jahre erfahren!

Wissenswertes

Die Reihe umfasst folgende Teile:

Der Kreis der Dämmerung - Das Jahrhundertkind
Der Kreis der Dämmerung - Der Wahrheitsfinder
Der Kreis der Dämmerung - Der weiße Wanderer
Der Kreis der Dämmerung - Der unsichtbare Freund

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