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Kommende Buchkritiken
Midgard
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Autor
Wolfgang und Heike Hohlbein
Genre Fantasy
Verlag Ueberreuter ISBN 3-8000-2281-8 Erscheinungsdatum (D) 1987 Erschienen 1987 Seiten 354 |
Inhalt
„Es werden zwei Kinder nach Midgard kommen noch ehe der Fimbulwinter auf die Welt hernieder kommt und noch ehe die Götterdämmerung Ragnarök anbricht.“ Der Junge Lif lauscht dieser wie den anderen Erzählungen der alten Skalla immer gerne. Nie hätte er sich träumen lassen, dass er eines dieser beiden Kinder ist. Er sträubt sich lange gegen diese Erkenntnis, doch als die Kreaturen der Hölle beginnen, auf ihn Jagd zu machen gibt es keine Zweifel mehr. Lif muss sein Schicksal annehmen und versuchen, dem Fimbulwinter ein Ende zu machen…
Buchkritik von Melanie Frommholz
Mit „Eine phantastische Geschichte“ hat uns das Autorenpaar Heike und Wolfgang Hohlbein schon in so mache Sagenwelt entführt. Diesmal nehmen sie uns mit in die Welt der germanischen Göttersagen. Die Edda, wie die Sammlung dieser Geschichten heißt, bildet die Grundlage für die Geschichte von Lif und Lifthrasil und ihren Kampf um das Schicksal von Midgard. Die Holbeins bleiben ihrem Erzählstil treu und bauen die Geschichte nach dem bekannten Muster ihrer anderen „phantastischen Geschichten“ auf. Dennoch ist man bald von der lebendigen Erzählweise gefangen und verfolgt gespannt den Weg der Hauptfiguren.
„Midgard“ ab und an zwar vorhersehbar, aber dennoch spannende Jugendbuchunterhaltung.
