Komm, wir werfen ein Schlagzeug in den Schnee

Autor: Eric Pfeil
Genre: Erlebnisbericht
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
ISBN: 978-3-46204-218-4
Erscheinungsdatum (D) Februar 2010 Seiten 384

Komm, wir werfen ein Schlagzeug in den Schnee

Inhalt

Eric Pfeil gehört zu den bekanntesten und besten Musikkritikern des Landes. Nachdem er bereits für Magazine wie ‚Spex‘ oder ‚Musikexpress‘ schrieb, ist er seit 2006 als freier Autor für verschiedene Zeitungen unterwegs. In „Komm, wir werfen ein Schlagzeug in den Schnee“ hält er seine Erlebnisse als Musikkritiker schriftlich fest. Das Pop-Tagebuch beginnt am 12. November 2007, Eric Pfeils 38. Geburtstag und endet am 3. September 2009. Dazwischen liegen etliche Neuveröffentlichungen, unzählige Konzertbesuche und viele witzige Anekdoten aus dem Leben eines Musikkritikers.

Buchkritik von Kathrin  Lang

Bereits das am Ende des Buches angehängte Register gibt Aufschluss über den groben Inhalt von „Komm, wir werfen ein Schlagzeug in den Schnee“: Die popmusikalische Reise führt von A wie A Tribe Called Quest bis hin zu Z wie Rolf Zuckowski. Dazwischen steht alles was in der Geschichte der Popmusik Rang und Namen hat – oder hatte. Der bekannte Musikkritiker Eric Pfeil rauscht durch die Jahrzehnte, blickt in die Vergangenheit, verweilt in der Gegenwart und gibt kleine Ausblicke in die Zukunft. Hier wird fein säuberlich mit all den miserablen Klängen abgerechnet, die unsere Ohren ertragen mussten, ebenso wie lobende Worte für die wahren Helden der Musikbranche gefunden werden. Die meisten der Künstler und Bands sind dem Leser bekannt. Fernab davon können jedoch auch einige neue musikalische Virtuosen entdeckt werden. Erich Pfeil hakt nicht nur die Charts der vergangenen Jahre ab, sondern wagt auch einen Blick in Nischen, die unsereinem vielleicht entgangen sind. Links und rechts von seinem zielstrebigen Weg, auf den Spuren der Popmusik, gibt Pfeil immer wieder kleine Anekdoten fernab des Popstarshimmels zum Besten – erzählt kurzweilig und stets lustig von nervigen Nachbarn oder von Obdachlosen, die überraschend flink zu Fuß sind.

Immer sehr unterhaltend und nicht selten überlustig verpackt, darf der Leser mit „Komm, wir werfen ein Schlagzeug in den Schnee“ somit eine Reise durch den abenteuerlichen Dschungel der Popmusik antreten. Eric Pfeil lässt die Popmusik neu aufleben, verleiht etlichen Songs neue Tiefen und entfacht damit via Worte ein musikalisches Inferno ganz neuer Art.

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