Schattenauge

Schattenauge

Autor Nina Blazon Genre Jugendbuch
Verlag Ravensburger
ISBN 978-3473353149
Erscheinungsdatum (D) März 2010   Seiten 477

Inhalt

Beim nächtlichen Tanzen in den Clubs kann Zoë alles vergessen. Wenn die harten Beats durch ihren Körper fahren, beginnt die „weiße Zone“. Hier hat ihr Freund David sie nicht mit ihrer besten Freundin Ellen betrogen und ihre allein erziehende Mutter lädt nicht ihre Probleme mit dem Job und ihrem kleinen Bruder Leon bei ihr ab. Ähnliches empfindet Zoë nur beim Laufen. Doch dann taucht plötzlich dieser unheimliche Junge in ihrem Leben auf: Gil. Dunkel und unheimlich, aber nicht minder merkwürdig als sein Albino-Freund Irves. Beide suchen den Kontakt zu Zoë und sie scheinen Antworten auf ihren Blackout zu haben, nach dem sie sich ohne Schuhe zitternd auf dem Dach ihres Hauses wieder fand. Da war dieser Mann, der sie verfolgte und plötzlich dieser dunkle Schatten - wütendes Fauchen - und dann nur noch der Rausch der Geschwindigkeit und der Gedanke an die Beute…

Buchkritik von Melanie Frommholz

Melanie vergibt 5 von 5 Bs Nina Blazon ist eine Geschichtenerzählerin mit einem scheinbar unendlichen Reservoir an Ideen. Seitdem sie 2003 fulminant mit dem ersten Band der Woran-Saga „Im Bann des Fluchträgers“ in ihrer Karriere als Autorin von Jugendbüchern gestartet ist, hat sie uns eine Vielzahl fesselnder Bücher aus den Genres Fantasy und Historisches geschenkt. Mit „Schattenauge“ kommt nun eine Geschichte aus dem Bereich Urban Fantasy hinzu. Geschickt spielt Blazon darin von Beginn an mit der Unwissenheit des Lesers und wechselnden Erzählperspektiven, die sich in einer unterschiedlichen Schriftgestaltung fortsetzen. Man spürt die Geheimnisse der Figuren unter der Oberfläche und möchte sie nicht mehr verlassen, bis man alle ergründet hat. Nina Blazon wirft ihre interessant gezeichneten Hauptcharaktere in eine rasante Achterbahnfahrt aus Gefühlen, Action und Geheimnissen. Wie schon in anderen Büchern benützt Nina Blazon auch in „Schattenauge“ bekannte Mythen und Sagen für die Basis ihrer Geschichte. Sie spürt ihrem Kern nach und schmiedet aus den Fragmenten eine fesselnde neue Idee, die mühelos über die gesamte Länge von 477 Seiten trägt. Man liest dieses Buch von Seite zu Seite mit wachsender Begeisterung und wünscht sich am Ende unbedingt eine Fortsetzung. Aber wer weiß, vielleicht unternimmt Nina Blazon ja einen weiteren Ausflug in diese Stadt ohne Namen, über die jetzt Menschen mit einem besonderen Schatten wachen: die Panthera.

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Kommentare


Kommentare

Anna.R schreibt am 29.03.10, 21:01
Das Buch ist super spannend und ich war vom Anfang bis zum Ende voll drin in der Geschichte. Es ist eins meiner Lieblingsbücher und das sollte ich vermutlich nicht schreiben aber ich habe es sogar im Unterricht gelesen, wenn die Lehrer nicht hergeschaut haben.
Ich empfehle es echt allen und mit allen meine ich wirklich alle. Egal welches alter und egal ob junge oder Mädchen, da das Buch aus beiden Sichten geschrieben ist. Ich finde ein Buch nur gut, wenn ich mich ohne große Probleme hineinversetzen kann und das war bei diesem Buch definitiv der Fall. In knapp zwei Tagen hatte ich es durch und ich hab es sogar inzwischen zum zweiten mal gelesen. Also wenn ihr auf Spannung und etwas Romantik steht dann ist das bestimmt ein spitzen Buch für euch.
Viel Spaß beim lesen
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