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Der Kuss des Morgenlichts
|
Autor
Leah Cohn
Genre Fantasy
Verlag Krüger ISBN 978-3-8105-1074-7 Erscheinungsjahr (De) April 2010 Seiten 432 |
Inhalt
Als die Musikstudentin Sophie dem hochbegabten und außergewöhnlichen Cellisten Nathanael Grigori begegnet, ist es für sie buchstäblich Liebe auf den ersten Blick. Sophie kann an nichts anderes mehr denken, als an die Stunden, in denen sie mit Nathanael zusammen musiziert. Gerade, dass Nathanael so anders ist, als andere junge Männer, fasziniert Sophie ungemein und sie ist überglücklich, dass er ihre Gefühle zu erwidern scheint. Doch nach einer gemeinsam verbrachten Nacht, die nicht ohne Folgen bleibt, verlässt Nathanael Sophie urplötzlich und ohne eine Erklärung – er verschwindet spurlos.
Sophie fällt in ein tiefes Loch, und nur die Geburt der gemeinsamen Tochter Aurora hält sie am Leben. Als Aurora allerdings sieben Jahre alt wird, gehen seltsame Veränderungen mit dem kleinen Mädchen vor sich. Sophie zieht sich mit ihrer Tochter daraufhin aufs Land zurück und muss schließlich erkennen, dass weder Nathanael noch Aurora gewöhnliche Menschen sind. Sie sind Nephilim, Unsterbliche, die einen gefährlichen Auftrag zu erfüllen haben. Bald schon wird Sophie klar, dass um ihr Kind ein fürchterlicher Kampf zwischen Gut und Böse entbrannt ist.
Buchkritik von Stefanie Rufle
Es ist kein völlig neues und anderes Thema, dessen sich die österreichische Autorin Leah Cohn in diesem Buch annimmt. Nephilim, Unsterbliche, finden überall in der Literatur ihren Platz und faszinieren dennoch immer wieder aufs Neue. Auch „Der Kuss des Morgenlichts“ fesselt beinahe von Beginn an mit einer rasant und zugleich geheimnisvoll erzählten Geschichte. Die ahnungslose Sophie ist eine wunderbare Identifikationsfigur, mit ihr fühlt und bangt man, und mit ihr ist man völlig geschockt von Nathanaels plötzlichem und so brutal erscheinendem Verschwinden. Der Erzählstil wechselt zwischen der Sicht von Sarah und der Schilderung einer fremden Person, von der man erst nach und nach ahnt, wer sie sein könnte. Das verleiht dem Roman eine aufregende Tiefe und bietet viel Stoff für Spekulationen.
Auch wenn manche Aspekte zu vorhersehbar sind und einiges manchmal doch sehr an den Haaren herbeigezogen wirkt, unterhält „Der Kuss des Morgenlichts“ von Anfang bis Ende. Eine herzerwärmende Liebesgeschichte voller Geheimnisse und strahlende und gefallene Engel, die sich in einem immerwährenden Kampf um die Herrschaft befinden – das ist der Stoff für zeitlose Lesestunden.
Wissenswertes
Zurzeit schreibt Leah Cohn an einer Fortsetzung zu „Der Kuss des Morgenlichts“.
Bewertung
Besucherbewertung
Kommentare
Kommentare
Isabelle schreibt am 28.05.10, 13:58
Dieses Buch ist einmalig.
Ich hab es vorgestern bekommen und bin eben gerade fertig geworden und hatte den drang danach sofort irgendwo einen kommentar zu schreiben. :D
Ich habe richtig mit gefühlt was Sophie alles erlebt hat und musste an manchen stellen des Buches weinen.
Ich hoffe es gefällt allen so gut wie mir. :D
Ein Tipp: Tanja Heitmann kann keine Bücher schreiben. die wirken tod langweilig!!!

