Das Unkrautland - Das Geheimnis der Schwarzen Hütte

Das Unkrautland - Das Geheimnis der Schwarzen Hütte

Autor Stefan Seitz Genre Jugendbuch
Verlag Cleon
ISBN 978-3-9813-1712-1
Erscheinungsdatum (D) Oktober 2009   Seiten 303

Inhalt

Es ist nicht sehr lange her, dass Primus und Plim ihr letztes Abenteuer heil überstanden haben, da purzeln sie auch schon ins nächste hinein.
Nur durch Zufall erfährt Primus von der Schwarzen Hütte in den Westlichen Sümpfen, die sie den Geheimnissen der Nebelfee und Primus’ altem Meister Magnus Ulme näher bringen könnte. Plim ist schnell Feuer und Flamme für ein neues Abenteuer, zumal die seltsame Rätselrübe ebenfalls kürzlich von der Schwarzen Hütte berichtet hatte. Die beiden Freunde machen sich kurzerhand auf den Weg in die Sümpfe, um den Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Unterdessen erlebt das Hühnergerippe Bucklewhee sein ganz eigenes Abenteuer...

Buchkritik von Thomas Ays

Thomas vergibt 4 von 5 Bs Stefan Seitz ist ein kreativer und absolut origineller Illustrator, der das Unkrautland und seine Bewohner eindrucksvoll in Szene setzte, was man auf seiner Homepage (www.unkrautland.com) bestens bestaunen kann. Leider findet man – außer einem erneut wunderbaren Cover – im Buch selbst wieder keinerlei Illustrationen, wohl damit der Leser seine eigene Fantasie anstrengen kann und nicht vorgefertigte Bilder vorgesetzt bekommen muss. Doch: Wofür dann die Homepage, wenn Stefan Seitz doch gerade das nicht möchte? Hätte „Das Unkrautland - Auf den Spuren der Nebelfee“ und der nun beschriebene Nachfolger „Das Unkrautland - Das Geheimnis der Schwarzen Hütte“ einige Illustrationen zu bieten, könnte man sich der Faszination um das Umkrautland nur schwer wieder entziehen. So bleibt lediglich die Geschichte.
Es scheint, als ob Stefan Seitz in seine Handlung gefunden hätte. Von der ersten Seite an wird es abenteuerlich, spannend und originell. Schnell setzt die Sogwirkung ein und lässt einen bis zum Schluss des Buches auch nicht mehr los.
Leider ärgert wieder der sprachliche Stil des Autors, was den Lesefluss oft derart ausbremst, dass es, vor allem der Häufigkeit von „Dieser…“ und „Diese…“ wegen, Spaß raubt. Auch der Mix ist hier ein Problem: Der kindliche Erzählstil mischt sich mit skurrilen und dann wieder geradezu atmosphärisch heftig ausgefallenen Szenen, die nicht zu unterschätzen sind.
Überzeugender sind hingegen im zweiten Band die Figuren geraten. Plim ist wunderbar maulig und Primus darf mit Geschick und Hirn glänzen. Auch Bucklewhee und, vor allem, der seltsame Hofnarr punkten gänzlich.

„Das Unkrautland - Das Geheimnis der Schwarzen Hütte“ ist auf jeden Fall einen Blick wert. Stefan Seitz erzählt mit seiner Fortsetzung eine originelle und stimmige Geschichte, die zwar sprachlich nicht immer glänzt, inhaltlich jedoch absolut lesenswert geworden ist. Wären nun noch einige Illustrationen im Buch zu finden, wäre es eine runde Sache geworden und hätte sich mit Sicherheit von anderen, vergleichbaren Büchern abgehoben.

Wissenswertes

Diese Buchreihe umfasst folgende Teile:

Das Unkrautland - Auf den Spuren der Nebelfee
Das Unkrautland - Das Geheimnis der Schwarzen Hütte
Das Unkrautland - Die Gipfel der Schwefelzinnen

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