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Kommende Buchkritiken
Lyra
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Autor
Christoph Marzi
Genre Fantasy
Verlag Heyne ISBN 978-3453526235 Erscheinungsdatum (D) Dezember 2009 Seiten 432 |
Inhalt
Danny Darcy ist noch nicht lange von einer Reise in seine Heimat Schottland zurück, als seine schwangere Frau Sunny ihn verlässt. Die Tatsache, dass sie vor nicht allzu langer Zeit mit seiner Mutter Helen telefonierte, lässt Danny das Schlimmste befürchten. Und tatsächlich scheint Helen es geschafft zu haben, Sunnys Gefühle zu vergiften. Danny weiß, wie eindringlich seine Mutter, eine Sherazade, Geschichten erzählen kann. Seine Vergangenheit hat ihn endgültig hier in Minnesota in dem Leuchtturm eingeholt, der Sunnys und sein zu Hause sein sollte. Und das zu Hause ihres Babys. Doch Danny Darcy ist nicht bereit, sein Glück kampflos aufzugeben und so tut er alles, um die Lüge, die Helen Sunny eingepflanzt hat zu vernichten. Eine gefahrvolle Reise, die ihn zu Zimmermännern und anderen mysteriösen Männern führt und die schließlich für Sunny und ihn in den Bayous von Louisiana bei den Sirenen endet.
Buchkritik von Melanie Frommholz
Die Bücher von Christoph Marzi sind jedes Mal wieder wie eine phantastische Reise. Mit „Lyra“ nimmt er uns erneut mit in die Welt der Brüder Darcy. Erfuhren wir in „Fabula“, wie es Colin Darcy erging, so begleiten wir nun Danny ein Stück auf seinem Weg. Wie Colin macht auch er die schmerzvolle Erfahrung, was es heißt der Sohn einer Sherazade zu sein. Eine eigene Geschichte, die doch viele Verbindungen zu „Fabula“ hat, daher ist es durchaus ratsam, dieses Buch vorab zu lesen. „Lyra“ ist eine unwiderstehliche Mischung aus Rock ’n’ Roll, Voodoo und griechischer Mythologie geworden, der Marzi mit der ihm eigenen Erzählweise Leben einhaucht – poetisch und voller Bilder. Er spickt seine Geschichte mit vielen Auszügen aus Songtexten, aber auch Stephen Kings Epos „Der dunkle Turm“ hat hier seine Spuren hinterlassen. „Lyra“ ist wieder eine mitreißende und fesselnde Geschichte geworden, bei der man die Musik zwischen den Zeilen hören kann und die Hitze des Südens von Louisiana spürt. Eine wunderschöne Liebesgeschichte, die weder kitschig noch schmalzig ist und Marzi-typisch das Reale mit dem Phantastischen verbindet.
Christoph Marzi wäre nicht Christoph Marzi, würde er nicht auch in „Lyra“ wieder einen Hinweis auf eine noch nicht erzählte Geschichte geben. Es ist daher zu vermuten, dass wir bald noch etwas über Colins und Dannys Mutter Helen erfahren werden. Wir sind gespannt!
Wissenswertes
Über die Familie Darcy schreibt Christoph Marzi in folgenden Büchern:
Fabula
Lyra
