Der Christmas Cookie Club

The Christmas Cookie Club

Der Christmas Cookie Club

Autor Ann Pearlman Genre Roman
Verlag Marion von Schröder
ISBN 978-3-547-71158-5
Übersetzung Christine Strüh Erscheinungsdatum (D) Oktober 2009   
Erschienen 2009  Seiten 358

Inhalt

Jeden ersten Montag im Dezember treffen sich Marnie und ihre Freundinnen zum Verzehr selbstgebackener Plätzchen. In ihrem „Christmas-Cookie-Club“ lassen die unterschiedlichen Frauen das ereignisreiche Jahr Revue passieren. Während die 50jährige Marnie frisch verliebt ist und Charlene den Unfalltod ihres Sohnes verarbeiten muss, weigern sich die Rosie und Jeannie standhaft, ihren Streit zu beenden. Doch alle finden sie sich, wie jedes Jahr, mit ihren süßen Köstlichkeiten bei Ober-Cookie-Hexe Marnie ein, um gemeinsam die Weihnachtszeit zu beginnen.

Buchkritik von Jane Fritsche

Jane vergibt 4 von 5 Bs Genau richtig zur Vorweihnachtszeit kommt Ann Pearlmans Roman „Der Christmas Cookie Club“ in unsere Buchläden. Ann Pearlman macht es leicht, sich beim Lesen ihrer Zeilen auf die Adventzeit einzustimmen. Die Mischung aus Backbuch und Erzählung fügt sich wunderbar zusammen. Leckere Rezepte und interessanten Ausflüge zu unverzichtbaren Zutaten (Mehl, Salz, Zimt, Schokolade u.a.) der Weihnachtsbäckerei machen sofort Laune auf eine ausgedehnte Back-Session. Zwischen den Geschichten von Ober-Cookie-Hexe Marnie und ihren Freundinnen, deren Freud und Leid in mal leichtfüßiger und mal tragischer Form die Cookies begleiten, denkt man wieder an die wesentliche Dinge dieser Tage: Freundschaft, Nächstenliebe, Familie und die Freude am Schenken. Ann Pearlman gelingt es, mit ihrem Buch kostbare Werte, die nach wie vor Weihnachten begleiten, wieder in Erinnerung zu rufen und stimmt besinnlich in diese besondere Zeit ein.
Bei der Beschreibung ihrer zwölf „Hexen“ geht Psychotherapeutin Pearlman sehr analytisch vor, was den Einstieg ein wenig erschwert, dann aber aufgrund der gehaltvollen Geschichten nicht weiter ins Gewicht fällt. Da die Frauen gar nichts Magisches beherbergen, sondern mit sehr realen Problemen zu kämpfen haben, wäre es ratsam gewesen, wenn Ann Pearlman sich auf weniger Figuren beschränkt hätte. Dann wäre ihr Wohlfühlroman noch einen Tick besser geworden.

Wissenswertes

Dem Roman ist ein kleines Backbuch mit allen beschriebenen Rezepten beigefügt.

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