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Die Zauberer
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Autor
Michael Peinkofer
Genre Fantasy
Verlag Piper ISBN 978-3-492-70171-6 Erscheinungsdatum (D) März 2009 Seiten 588 |
Inhalt
„Ich werde dir eine Welt zeigen, die größer ist als alles, was du dir vorzustellen vermagst…“ Was ihm der Fremde, der sich als Zauberer Farawyn vorstellt, vorschlägt klingt in Granocks Ohren abwegig und verlockend zugleich. Er traut Farawyn nicht, denn schließlich ist dieser ein Elf und dieser hochmütigen Rasse waren die Menschen bislang reichlich egal. Doch auf der anderen Seite bietet sein Angebot auch die Aussicht auf ein Zuhause, das Granock nie kennen gelernt hat und die Chance, seine besondere Begabung weiter zu ergründen. So folgt Granock dem Zauberer also in die Ordensburg Shakara ans andere Ende von Erdwelt. Hier hat der hohe Rat der Zauberer, die zusammen mit den Elfenkönigen über Erdwelt herrschen, seinen Sitz und hier soll nun auch Granock zum Zauberer ausgebildet werden. Als erster Mensch wird er als Novize aufgenommen und muss feststellen, dass nicht alle Elfen so denken wie Farawyn. Die schöne Elfin Alannah scheint eine der wenigen zu sein, die an ihn glauben. Aldur hingegen, ein vom Ehrgeiz zerfressener Novize aus hohem Haus und Hoffnungsträger des Rates, macht aus seiner Verachtung Granocks gegenüber keinen Hehl. Doch dunkle Schatten ziehen auf über Erdwelt und das Böse, nur scheinbar vor langer Zeit besiegt, rührt sich wieder. Als sich die Ereignisse zuspitzen und ein neuer Krieg droht, liegen die Hoffnungen ausgerechnet auf den drei so unterschiedlichen Novizen Alannah, Aldur und Granock…
Buchkritik von Melanie Frommholz
Mit seiner Ork-Trilogie nahm uns Michael Peinkofer das erste Mal mit nach Erdwelt und begeisterte mit einem bunten Völkergemisch und den wohl übellaunigsten Helden der Fantasywelt. Mit „Die Zauberer“ kehrt der Autor nun in die Anfangszeiten „seiner“ Welt zurück und beleuchtet die Ereignisse, die in den Abenteuern der Ork-Brüder Rammar und Balbok bereits anklingen und eine Kaste, die bislang eher zwielichtig erschien: die Zauberer.
Michael Peinkofer legt mit „Die Zauberer“ einen gelungenen Auftakt zu seiner neuen Trilogie hin. Er bleibt seinem Stil treu, der sich durch eine eingängige Sprache und ein gutes Erzähltiming auszeichnet. Sicherlich kann man sich an der einen oder anderen Wortwahl stoßen, dennoch schafft es Peinkofer bereits nach den ersten Seiten, dass man sich in die Geschichte eingefunden hat. Der Autor hat mit Alannah, Aldur und Granock zudem drei anschauliche Hauptfiguren in den Mittelpunkt der Handlung gestellt, die man gerne begleitet. Dass wir zwei von ihnen bereits kennen, macht es um so spannender zu verfolgen, wie alles begann.
Die Mischung aus guten Figuren und packenden Abenteuern lässt einen das Buch in kürzester Zeit verschlingen. Zwar entwickelt sich der ein oder andere Charakter dann doch zu sehr den Erwartungen entsprechend, aber am Ende hat Michael Peinkofer nicht nur einen guten Cliffhanger für den zweiten Teil der Trilogie parat, sondern auch noch so einige Überraschungen im Köcher.
Wissenswertes
Die Zauberer-Trilogie besteht aus folgenden Teilen:
Band 1:
Die Zauberer
Band 2:
Die Zauberer. Die Erste Schlacht
Band 3:
Die Zauberer. Das dunkle Feuer