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Kommende Buchkritiken
Blutherz
|
Autor
Michael Wallner
Genre Jugendbuch
Verlag cbt ISBN 978-3-570-16046-6 Erscheinungsdatum (D) August 2009 Seiten 311 |
Inhalt
Als sich die sechzehnjährige Samantha Halbrook in den steinreichen und blendend aussehenden Taddeusz Kóranyi verliebt, weiß sie noch nicht, welch großer Gefahr sie sich damit ausliefert. Taddeusz entstammt einem jahrhundertealten Vampirgeschlecht und ist nun auf der Suche nach der passenden Frau für die Familienplanung. Ohne es zu ahnen und blind vor Liebe, gibt sich Samantha ihrem Liebhaber hin. Erst als ihr Richard, der kleine Bruder von Taddeusz, die Augen öffnet, wird Samantha klar, in was sie da hineingeraten ist. Als es schon fast zu spät ist, beschließt sie jedoch den Kampf gegen die Familie Kóranyi aufzunehmen…
Buchkritik von Kathrin Lang
Mit „Blutherz“ veröffentlicht Autor Michael Wallner, der mit seinem Roman „April in Paris“ auch international großen Erfolg feierte, nun sein zweites Jugendbuch. Leider gelingt es ihm nicht, innerhalb seiner 311 Seiten eine packende Geschichte niederzuschreiben. Sichtlich bemüht versucht Wallner seinen Vampirroman, gepaart mit historischem Stoff und einem romantischen Techtelmechtel, dem Leser schmackhaft zu machen. Leider scheitert die spannende Gestaltung der Geschichte an der Tatsache, dass Wallner mit dem Leser ein Spiel spielt, das bereits nach den ersten Kapiteln schon nicht mehr funktioniert. Dass es sich bei „Blutherz“ um einen Vampirroman handelt, ist - neben dem Titel - spätestens nach einem Blick auf das Cover sonnenklar. Warum also versucht Wallner etliche Seiten lang ein Geheimnis daraus zu machen? Dem aufmerksamen und wachen Leser dürfte es bereits kurz nach Einführung der Hauptfigur Taddeusz nicht weiter schwer fallen, diesen seinem Schlag zuzuordnen. Bis die nur all zu offensichtliche Tatsache jedoch einmal beim Namen genannt wird, sollen noch etliche Seiten und Kapitel an dem Leser vorüberziehen. Ohnehin ist „Blutherz“ von einer enormen Vorhersehbarkeit geprägt. Lediglich der Showdown bringt die eine oder andere Überraschung mit sich – immerhin.
Doch es ist sicherlich nicht alles schlecht an Wallners „Blutherz“. Neben altbekannten Vampirklischees hat der Autor auch einige neue Ideen in Petto, die nicht selten herrlich komisch verbildlicht werden. Auch die historischen Abrisse über das alte Schottland sind interessant und eröffnen einen neuen, spannenden Blickwinkel auf die Vampirsaga.
Alles in allem reiht sich „Blutherz“ lediglich beim Mittelmaß der derzeitigen Vampirromanwelle ein. Wer nach neuem Lesestoff über die blutsaugenden Geschöpfen sucht, sollte sich daher lieber bei anderen Autoren des Genres bedienen.
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Kommentare
Kommentare
sunny urbs schreibt am 16.06.11, 15:54
Es ist verdammt GEIL zu lesen!!!!!!!!!!
Ich war gefässelt bei dem Buch! Ich hätte lernen müssen habe aber ich hab gelesen! Dieses Buch ist defenitiv unter den 3 Büchern bei mir dei ich am schnellsten gelesen habe! Michael Wallner soll mehrere solcher Vampirromane schreiben! Ich Liebe Vampirromane aba seiner war wirklich bis jetzt der beste! Hut ab und SUPER!!!
