Teufelsengel

Teufelsengel

Autor Monika Feth Genre Jugendbuch
Verlag cbt
ISBN 978-3-570-16045-9
Erscheinungsdatum (D) 01.12.09   Seiten 409

Inhalt

In Köln und Umgebung geschehen vier Morde. Die Opfer und auch der „Modus operandi“, die Durchführung der Morde, weisen keinerlei Parallelen auf. So glaubt auch niemand an eine Mordserie, geschweige denn an einen Serienkiller. Niemand außer Romy, Volontärin beim Köln Journal. Sie bekommt diesen Gedanken nicht mehr aus dem Kopf. Keiner nimmt sie ernst und keiner unterstützt ihre Recherchen. Doch Romy wittert die große Story, von der alle Journalisten träumen. Gelänge ihr dies bereits im Volontariat – wäre das ein sensationeller Einstieg in den Beruf. So geht sie los – auf eigene Faust und eigenes Risiko, sie sammelt Fakten, führt Interviews mit Hinterbliebenen und je länger sie daran arbeitet, umso mehr erhärtet sich ihr Verdacht. Die Spuren, die sie verfolgt, führen sie schlussendlich in ein Kloster, das ein schreckliches Geheimnis zu hüten scheint und dort lernt sie einen Mann kennen, der sie fasziniert und ihre Sinne trübt, bis sie erkennen muss, was die grausame Wahrheit ist …..

Buchkritik von Angelika Koch

Angelika vergibt 4 von 5 Bs Monika Feth steht für spannende, fesselnde und trotzdem recht gewaltlose Thriller, die auch von jungen Menschen bedenkenlos gelesen werden können. Die Autorin versteht es, knisternde Spannung herzustellen, dunkle Seiten aufzuzeigen, Unheimliches zu präsentieren, ohne brutale Details preiszugeben, ohne Blut fließen zu lassen und ohne auf Riten detailliert einzugehen. Zudem nimmt sie sich eines ernst zu nehmenden Themas an, nämlich dem des Fanatismus und in diesem Falle des gefährlichsten überhaupt, nämlich dem religiösen Fanatismus. Ein heikles Thema, das speziell Jugendliche gefährden kann. Hier liegt aber auch gleichzeitig der Schwachpunkt des Buches, manches scheint doch zu überspitzt dargestellt, wirkt an manchen Ecken dadurch unglaubwürdig. Aber es sei dahingestellt, ob das Thema von der Autorin tatsächlich übertrieben präsentiert wird oder ob man als normal urteilender Leser einfach nur nicht glauben kann, dass Menschen so agieren und reagieren könnten und das auch noch in einem Land, in dem die Aufklärung in diesem Bereich doch sehr weit ist. Feth lässt die Protagonisten wieder menschlich sehr echt, sehr dem Leser nah, wirken und spinnt diesen somit mit in die Fäden des Netzes ein, das aus Spannung, Gruseln und Neugier auf das Ende besteht.

Wissenswertes

Ebenfall bei cbt von dieser Autorin erschienen:
Der Erdbeerpflücker

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