Die Seele der Elben

Die Seele der Elben

Autor Susanne Gerdom Genre Fantasy
Verlag Piper
ISBN 9783492701471
Erscheinungsdatum (D) September 2009   Seiten 491

Inhalt

Nach dem Tod seiner geliebten Siiran hält den jungen Halbelfen Lluis nichts mehr in dem Örtchen Weidenheim. Er bricht auf in die Residenz der Mark Raakus, um hier sein Auskommen zu finden. Dort angekommen, erwartet den auf dem Land aufgewachsenen Lluis das pralle Leben und so manches gefährliche Abenteuer. Er macht die Bekanntschaft von Zwergen, Barden und Orks, freundet sich mit einer Diebin an, die sich als Prinzessin entpuppt und genießt die zweifelhafte Ausbildung zum Langfinger. Vom Markgrafen wegen seiner Halbblut-Herkunft in dessen obskure Sammlung „besonderer Lebewesen“ aufgenommen, landet er schließlich im Schloss des Markgrafen. Hier begegnet er der lieblichen Elbin Chaantrea, die ihn ganz in ihren Bann schlägt. Lluis neue Freunde sorgen sich bald um ihn, denn auch nur wenn er an sie denkt, scheint er in eine andere Welt hinüberzugleiten. Dabei wird er körperlich immer schwächer. Was Lluis nicht weiß und sein magischer Zwergenfreund Trurre nur ahnt: Chaantrea gehört zu den Seelentrinkern, die der gefürchtete Fluch des Elbenvolks sind.

Buchkritik von Melanie Frommholz

Melanie vergibt 5 von 5 Bs Mit „Die Seele der Elben“ beschert uns Susanne Gerdom eine weitere gelungene Geschichte aus ihrer phantastischen Welt, die von Elben, Zwergen, Okrs und noch so manch anderem Lebewesen bevölkert wird. Es gibt ein fröhliches Widersehen mit lieb gewonnenen Charakteren aus „Elbenzorn“ wie Lluis und Trurre, aber auch neue Figuren wie die aufmüpfige Vanandel und der Schreiber Tijan buhlen um die Gunst des Lesers. Im Nu hat die Autorin den Leser wieder in ihre Welt und die Handlung entführt. Auf Tolkiens Spuren wandelnd, ist Gerdom erneut eine fesselnde Geschichte gelungen, die Kurzweil, Spannung und Witz gekonnt verbindet. Lebendige Figuren, denen man gerne folgt und die bald vor dem inneren Auge erscheinen, sind, wie bereits bei „Elbenzorn“, der Dreh- und Angelpunkt des Buches. Hinzu kommt ein stimmiger Handlungsaufbau, der mit verschiedenen Erzählsträngen spielt und ein flüssiger Erzählstil, der einen das fast 500 Seiten starke Werk in kurzer Zeit verschlingen lässt. Auch wer „Elbenzorn“ nicht kennt, kann „Die Seele der Elben“ ohne Verständnisprobleme lesen, da die Geschichten nicht direkt aufeinander aufbauen. Schade ist allerdings, dass Susanne Gerdom am Ende das Mysterium der Seelentrinker nicht wirklich erklärt, sondern sich, ganz elbisch, in Andeutungen verliert. Aber wer weiß, vielleicht ist dies ja der Stoff für einen neue Geschichte.

Wissenswertes

Susanne Gerdoms Abenteuer aus der Welt der Elben umfasst folgende Bücher:

Band 1:
Elbenzorn
Band 2:
Die Seele der Elben

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