Aktuelle Autoren
Aktuelle Buchkritiken
- März
- African Queen
- März
- Ashby House
- März
- Atem
- März
- Aufziehendes Gewitter
- März
- Die Bestimmung
- März
- Die Geheimnisse des Nic...
- März
- Die Nacht
- März
- Die Schuldlosen
- März
- Du und ich
- März
- Etwas endet, etwas beginnt
- März
- Garp und wie er die Welt sah
- März
- Nachricht von dir
- März
- Räuberleben
- März
- Schwarzer Schmetterling
- März
- Sie und er
- März
- Splitterwelten
- April
- Die 39 Zeichen - 9
- April
- Liebe und andere Ver...
- April
- Sarg niemals nie
- April
- Schweig still mein M...
- Mai
- Der Wald wirft schwarze Sch...
- Mai
- Meine Schwester lebt auf...
- Mai
- Oneiros
- Mai
- Schnitt
Kommende Buchkritiken
Es geht um die Wurst
|
Autor
Wolfgang Seidel
Genre Sachbuch
Verlag dtv ISBN 978-3-423-34584-2 Erscheinungsdatum (D) 01.12.09 Seiten 256 |
Inhalt
Die deutsche Sprache ist eine blumige, bildreiche und voll von äußeren Einflüssen. Sei es nun aus Sprachen unserer europäischen Nachbarn, des Lateinischen oder zum Beispiel des Handwerks. Sprachkolumnist Wolfgang Seidel, schon berufshalber mit ihr auf besondere Art und Weise verbunden, hat sich auf die Suche nach den Ursprüngen unserer Wörter gemacht und dabei Erstaunliches zu Tage gefördert. So leitet sich „Gassi gehen“ nicht etwa von „der Gasse“ ab sondern hat seinen Ursprung im lateinischen „grassari“, was so viel heißt wie schreiten, um sich greifen, wüten. Dafür ist eine „Gardinenpredigt“ früher durchaus wörtlich zu nehmen gewesen. SPAM steht für Spiced Pork an Ham und hatte nicht immer etwas mit unerwünschter E-Mail-Werbung zu tun. Und „Banause“ ist eigentlich griechisch für Handwerker. „Es geht um die Wurst“ – eine Reise zu den vielfältigen Wurzeln unserer Sprache.
Buchkritik von Melanie Frommholz
Mit „Es geht um die Wurst“ liefert Wolfgang Seidel ein Nachschlagewerk für all jene, die dem Wort schon immer auf den Grund gehen wollten. Das Wort „Wurst“ stammt übrigens aus dem althochdeutschen und steht eigentlich für „Mischung“ wie wir gleich auf einer der ersten Seiten erfahren. In amüsant-charmanter Art und Weise klärt der Sprachkolumnist dabei unter anderem über die Bedeutung von Ortsnamen auf, erläutert die Ursprünge so mancher Redewendung und geht den Einflüssen von Technik und Wissenschaft auf unsere Sprache nach. „Es geht um die Wurst“ eignet sich dabei sowohl für die gezielte Suche nach einer Wortbedeutung – ein Stichwortverzeichnis am Ende erleichtert die Suche - als auch zum einfach darin Schmökern. In jedem Fall wird man auf so manche erstaunliche Zusammenhänge stoßen, nicht nur einmal schmunzeln und insbesondere erkennen, wie spannend unsere Sprache doch ist. Auf 227 Seiten hat Wolfgang Seidel Wissen und Unterhaltung zusammengebracht.
„Es geht um die Wurst“ - selten ist Lehrreiches so unterhaltsam!
Wissenswertes
Weitere Bücher von Wolfgang Seidel auf Booksection:
Wie kam der Sturm ins Wasserglas?
