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Kommende Buchkritiken
The Green Mile
The Green Mile 1-6
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Autor
Stephen King
Genre Thriller
Verlag Bastei Lübbe ISBN 3-404-13958-5 Übersetzung Joachim Honnef Erscheinungsdatum (D) 1998 Erschienen 1996 Seiten 568 |
Inhalt
Der Block E des Staatsgefängnisses Cold Mountain im US-Bundesstaat Georgia ist der schlimmste von allen: Das ist der Todestrakt, in dem die Häftlinge auf den bevorstehenden Tod warten.
Seit vielen Jahren leitet der nette und umsichtige Paul Edgecomb diesen Teil des Gefängnisses. Eines Tages mitten in den 30er Jahren bekommt Paul einen neuen Todeskandidaten: Den schwarzen Riesen John Coffey (Wie das Getränk, nur ein bisschen anders geschrieben) und zum allerersten Mal in seiner Karriere, zweifelt Paul an seinem Job, denn John Coffey hat etwas an sich, dem sich bald niemand im Block E mehr entziehen kann. Ist er in diesem Trakt des Gefängnisses wirklich richtig? Was tun, wenn man herausfindet, dass ein sanftes Lamm über die Green Mile gehen muss, um zu sterben?
Buchkritik von Thomas Ays
"The Green Mile" ist ein für Stephen King untypisches Buch – und zwar durch und durch. Hier spritzt verhältnismäßig wenig Blut und auch die Geschichte ist nicht sehr abgehoben, wenn der Autor sonst blutrünstiger Werke auch hier wieder nicht um fantastische Elemente herumkommt. Das macht aber nichts, denn jegliche Ideen passen in diese wundervolle Geschichte. Stephen King beweist hier erneut eindrucksvoll, wie großartig er Charakteren Leben einhauchen und eine bewegende Story, die fesselt und berührt, zu Papier bringen kann. Wer diesem Meister des Geschichtenerzählens einmal auf den Leim gegangen ist, wird sich so schnell nicht wieder von ihm lösen können.
„The Green Mile“ ist gleich wegen mehrerer Argumente wert, gelesen zu werden. Die wundervollen Figuren, gepaart mit dieser poetischen und auch liebevoll gestrickten Geschichte lassen begeisterte Leser zurück, die erkennen, dass Stephen King eben viel mehr kann, als nur diverse eklige Wunden zu beschreiben und an der Substanz seiner Leser zu kratzen. Er ist eben ein Meister seines Fachs.

