Aktuelle Autoren
Aktuelle Buchkritiken
- März
- African Queen
- März
- Ashby House
- März
- Atem
- März
- Aufziehendes Gewitter
- März
- Die Bestimmung
- März
- Die Geheimnisse des Nic...
- März
- Die Nacht
- März
- Die Schuldlosen
- März
- Du und ich
- März
- Etwas endet, etwas beginnt
- März
- Garp und wie er die Welt sah
- März
- Nachricht von dir
- März
- Räuberleben
- März
- Schwarzer Schmetterling
- März
- Sie und er
- März
- Splitterwelten
- April
- Die 39 Zeichen - 9
- April
- Liebe und andere Ver...
- April
- Sarg niemals nie
- April
- Schweig still mein M...
- Mai
- Der Wald wirft schwarze Sch...
- Mai
- Meine Schwester lebt auf...
- Mai
- Oneiros
- Mai
- Schnitt
Kommende Buchkritiken
Crazy
|
Autor
Benjamin Lebert
Genre Erlebnisbericht
Verlag Goldmann ISBN 3-442-54159-X Erscheinungsdatum (D) 1999 Erschienen 1999 Seiten 175 |
Inhalt
In dem autobiografischen Roman "Crazy" geht es um den halbseitig gelähmten Benjamin Lebert. Da Benjamin in der Schule erhebliche Probleme hat, entschließen sich seine Eltern dazu ihren Sohn auf ein Internat zu schicken. Dort findet er zum ersten Mal richtige Freunde. Seine Behinderung hält ihn auch nicht davon ab, das ganz normale Leben eines sechzehnjährigen zu "kosten". Er raucht, trinkt und hat auch keine Scheu vor nächtlichen Ausflügen in die Mädchenzimmer des Internats.
Buchkritik von Kathrin Lang
Der autobiografische Roman „Crazy“ von Benjamin Lebert liefert sicherlich einen interessanten Einblick in das Leben des Autors, schafft es dabei aber einfach nicht, den Leser voll und ganz zu fesseln. Ein Grund dafür ist, dass „Crazy“ hauptsächlich aus sehr kurzen und knappen Sätzen besteht; Nebensätze verwendet Lebert nur sehr spärlich. Durch dieses Stilmittel fällt es schwer, sich in das eigentlich emotional nahe gehende Buch hineinzulesen und für ein paar Stunden völlig mit ihm zu verschmelzen. Wirklich schade, hatte man sich von einem internationalen Bestseller – „Crazy“ wurde in 33 Sprachen übersetzt und feierte international große Erfolge – doch deutlich mehr erwartet.
Dennoch darf man gespannt sein, ob Benjamin Lebert noch mehr Bücher auf unseren Markt bringen wird. Sicherlich könnte er seinen Schreibstil bis zum nächsten Roman weiterentwickeln und dann vielleicht auch die etwas ältere Generation mit seinen Zeilen begeistern; sollte man doch nicht vergessen, dass "Crazy" als Jugendbuch gilt.


