Jack Flint und der Dämon der Schlangen

Jack Flint and the Spellbinder's Curse

Jack Flint und der Dämon der Schlangen

Autor Joe Donnelly Genre Jugendbuch
Verlag Loewe
ISBN 978-3-7855-6347-2
Übersetzung Simone Wiemken Erscheinungsdatum (D) Juni 2009   
Erschienen 2008  Seiten 384

Inhalt

Als Jack Flint und Kerry Malone merken, dass Corriwen durch ein weiteres Tor im Steinkreis in eine fremde Welt gefallen ist, ist für beide klar, dass sie sofort hinterher müssen. Doch als sie auf der anderen Seite ankommen ist das Mädchen verschwunden. Wie viel Zeit ist vergangen seit die Morrigan Corriwen im Kampf nach „hier“ schickte? Jack und Kerry erblicken eine Welt, die unter der Last von Kälte und ausbleibendem Frühling ächzt. Hier stimmt eindeutig etwas nicht. Beide ahnen, dass die Reise zum Heimwertstor wohl erneut mit gefährlichen Abenteuern und Kampf verbunden ist. Was Jack Flint noch nicht weiß: Auch sein Vater kam einst durch das Tor, um Eirinn von Feinden zu befreien, doch sein Sohn steht nun neuen Gegnern gegenüber. Der gnadenlose Dermott hat die Macht in Eirinn an sich gerissen und sein dämonischer Schlangen-Zauberer Fainn hat die magische Harfe von Tara gestohlen und die Bevölkerung so dem Hunger ausgeliefert.

Buchkritik von Melanie Frommholz

Melanie vergibt 2 von 5 Bs Außer einem markigen Titel hat der zweite Teil der Abenteuer von Jack Flint leider wenig mehr zu bieten als einen müden Aufguss der Handlung aus dem ersten Teil. Joe Connelly setzt erneut auf sein Konzept aus alten Mythen und Legenden und einem rasanten Reigen der Ereignisse, der vom Kampf gegen einen finsteren Gegner geprägt ist. Doch wo man im ersten Band Jack Flint und seinen Freunden noch gespannt folgt, blättert man diesmal eher gelangweilt die Seiten um. Den Sog, der einen in die Geschichte zieht, vermisst man ebenso schmerzlich wie eine zunehmende Erzähltiefe. Joe Connelly bleibt zu Gunsten der Masse an, zugegeben oft guten, Einfällen sehr an der Oberfläche und schafft es nicht seinen Figuren mehr Facetten und Schärfe zu verleihen. Jacks Gegner zum Beispiel, der böse Magier Fainn, ist weder dämonisch noch wirklich Furcht einflößend. Die Ansätze dazu wäre zwar da, aber da Donnelly den Leser nie lange darüber im Unklaren lässt, dass Jack und sein Kumpel es schon schaffen werden, kann eine bedrohliche Stimmung gar nicht erst aufkommen. Im Schweinsgalopp geht es durch die im Winter gefangene Welt Eirinn und wo die Hinweise auf Jack Flints mysteriöse Vergangenheit das Leseinteresse gerade wieder wachgerufen haben, walzt eine Welle an oberflächlichen „Jack, Du bist der Held, auf den wir immer gewartet haben“ – Sätzen alles wieder platt. Schade, eine gelungene Fortsetzung sieht anders aus.

Wissenswertes

Jack Flints Abenteuer umfassen bislang folgende Bücher:

Band 1:
Jack Flint und der Bann des Herzsteins
Band 2:
Jack Flint und der Dämon der Schlangen
Band 3:
Jack Flint und der Raub der Kupferschriften

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