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Krabat
|
Autor
Ottfried Preussler
Genre Jugendbuch
Verlag Thienemann Verlag ISBN 3-522-13350-1 Erscheinungsdatum (D) 1981 Erschienen 1981 Seiten 256 |
Inhalt
Der 14jährige Bettlerjunge Krabat zieht zwischen Neujahr und Dreikönig mit zwei anderen Bettlerjungs durch die Lande, um sich mit Singen Lebensmittel und einen Schlafplatz bei den Bauern zu verdienen, als er immer wieder ein und denselben Traum hat: Eine unheimliche Stimme ruft ihn beim Namen und fordert ihn auf, zu der Mühle in Schwarzkollm zu kommen. Er sieht auch in jedem Traum elf Raben, die auf einer Stange sitzen. Der vermeintliche zwölfte Platz ist noch frei. Als Krabat den Traum zum dritten Mal träumt, beschließt er der Stimme zu folgen und macht sich heimlich auf den Weg nach dem Dorf Schwarzkollm. Dort angekommen, fragt er den nächst besten Bauern nach dem Weg zur Mühle. Doch dieser gibt Krabat nur widerwillig Auskunft. Schreckliche und unheimliche Dinge gehen vor in der Mühle im Koselbruch und er solle sich hüten ihr zu nahe zu kommen. Krabat schlägt die Warnung in den Wind. Ansehen kostet ja nichts, so denkt er. Wie falsch der damit liegt merkt er bald. Denn der Meister, der ihm sogleich eine Lehrstelle als Müllersbursche anbietet, versteht sich nicht nur auf das Mahlen von Korn. Er ist auch ein Meister der dunklen Künste und die Mühle ist zugleich eine schwarze Schule, in der das geheime Wissen weiter gegeben wird. Zu welchem Preis, dass muß Krabat bald erfahren......
Buchkritik von Melanie Frommholz
Otfried Preußlers „Krabat“ ist ein Jugendbuch, welches seinen Siegeszug bis heute ungebrochen fortführt. Die Geschichte des Müllerburschen aus dem Koselbruch ist in 30 Sprachen übersetzt, gewann unter anderem den deutschen und den europäischen Jugendbuchpreis, existiert als Hörbuch und seit 2008 auch als Film. Es muss also etwas Universelles „dran“ sein, an diesem Buch, etwas Zeitloses, Unvergängliches und das ist es wahrlich! Die Geschichte ist, wenn auch etwas in die Jahre gekommen, eine Parabel für tiefe Freundschaft, den Preis des Egoismus und die rettende Macht der echten Liebe. Sie beschäftigt sich mit der Frage, welches Opfer man bereit ist zu erbringen, wenn das eigene Fortkommen auf dem Spiel steht. Und wann es Zeit ist, sich auf die wirklich wahren Werte des Lebens zu besinnen. So wird „Krabat“ auch noch für ältere Semester nicht nur ein gruseliges sondern auch ein fesselndes Leseerlebnis.
Wissenswertes
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Kommentare
Kommentare
Anonym schreibt am 28.11.11, 18:31
ich finde krabat doof
Leonie schreibt am 16.05.10, 11:11
KRABAT- Der Kampf um die Liebe, Freiheit und Anerkennung, die jedem Menschen zustehen.
Ich liebe Krabat! Das Buch, die Geschichte viel mehr, ist an mir hängen geblieben, wie sonst kaum ein Buch vor ihm!
Jedes Mal, wenn ich die Worte "Freiheit" und "Mühle" höre, denke ich an Krabat.
Jedes Mal, wenn ich einen Raben sehe, denke ich an Krabat, ja selbst, wenn ich einen schnellbedeckte Hügel sehe, denke ich zu allererst an Krabat.
Ich liebe Krabat, ich liebe Ottfried Preußler und ich liebe alle Menschen, die Krabat genauso lieben, wie ich es tue!
Der Film war auch ganz in Ordnung...^^

