Elfentochter

Tithe: A modern faweie tale

Elfentochter

Autor Holly Black Genre Jugendbuch
Verlag cbj
ISBN 978-3-570-30354-2
Übersetzung Anne Brauner Erscheinungsdatum (D) Dezember 2006   
Erschienen 2002  Seiten 320

Inhalt

Kaye ist ein sechzehn Jahre altes, junges Mädchen und sehr unzufrieden mit ihrem Leben. Als sie im Wald einem rätselhaften Fremden begegnet und ihm nur durch Zufall das geschundene Leben rettet, verändert sich jedoch das Dasein des Mädchens. Kurze Zeit später findet sie den Grund heraus, warum sie sich in der Welt, die sie kennt, nie ganz zuhause gefühlt hat. Sie gehört schlicht und ergreifend nicht hierher. Der Fremde, Roiben, ist ein Elfenritter und sie, Kaye, wurde als Elfe geboren und heimlich als Mensch aufgezogen. Es dauert nicht lange und sie findet sich im Abenteuer ihres Lebens wieder mit allem was dazugehört. Wenn sie die kommenden Gefahren überleben will, dann muss sie so einige dunkle und tückische Prüfungen bestehen…

Buchkritik von Thomas Ays

Thomas vergibt 2 von 5 Bs Die etablierte Autorin Holly Black verzauberte die Kinder- und Jugendwelt mit ihren „Spiderwick Geheimnissen“ nicht nur höchst liebevoll, sondern auch massiv erfolgreich. Durch diese Fantasybuchreihe, die sie gemeinsam mit Tony DiTerlizzi schrieb, konnte sie sich in dieses Genre mehr als gut einfügen. Ihr erster Jugendbuchroman, "Elfentochter", kann mit den Geschichten der Spiderwicks jedoch überhaupt nicht mithalten und glänzt auf keine besondere Weise. Weder die Figuren, noch die Handlung oder der Spannungsbogen geben Anlass, sich über diese Fantasygeschichte zu freuen, ganz im Gegenteil. Die Hauptfigur Kaye bleibt genauso blass, wie der etwas zu undurchsichtig geratene Elfenritter Roiben. Die Geschichte vermag zu keinem Zeitpunkt zu fesseln und spannend ist nur der Klappentext geraten – und selbst der tritt nicht sonderlich aus dem Schatten vieler vergleichbarerer Jugendbücher.
Somit kann von „Elfentochter“ getrost und ohne schlechtes Gewissen abgeraten werden. In dieser Sparte gibt es massig Bücher, die nicht nur spannender, sondern auch wertvoller geraten sind. Schade!

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