The Forest - Wald der tausend Augen

The Forest of Hands and T

The Forest - Wald der tausend Augen

Autor Carrie Ryan Genre Jugendbuch
Verlag cbt
ISBN 978-3-570-16049-7
Übersetzung Catrin Frischer Erscheinungsdatum (D) August 2009   
Erschienen 2009  Seiten 397

Inhalt

In Marys Welt sind die Regeln einfach:
Die Schwesternschaft hat absolut immer recht und darf nicht in Frage gestellt werden. Niemals.
Die Wächter schützen und dienen.
Und hinter dem Zaun, der das Dorf umgibt, liegt der Wald der tausend Augen, in dem die „Ungeweihten“ leben.
Niemals darf man die Grenze überschreiten, oder es gibt kein Zurück mehr. Doch Mary glaubt nicht an diese Regeln und will ihre eigenen Antworten finden. Doch die Opfer, die die Antworten verlangen, sind groß. Zu groß für Mary?

Buchkritik von Thomas Ays

Thomas vergibt 2 von 5 Bs Mühsam baut Autorin Carrie Ryan ihre Handlung um den Wald der tausend Augen auf, kann dann mit wirklich gut erzählten Szenen ihre Leser in ihren Bann ziehen, nur um kurz darauf ein Kapitel weiter ihre eben geschlagene Brücke wieder einzureißen und in den immer selben monotonen, fast schon langweilig eintönigen Trott zurück zu stolpern.
Auch die Geschichte kann inhaltlich nicht immer überzeugen. Gerade in den ersten Seiten fühlt man sich an den Film „The Village – Das Dorf“ so stark erinnert, dass man gar nicht weiterlesen möchte. Was ist hier passiert? Hat die Autorin die falsche Orientierung für ihr Werk verwendet oder ist die deutsche Übersetzung schuld, dass „The Forest - Wald der tausend Augen“ nicht funktioniert?
Ein weiterer, großer Kritikpunkt ist die ausdruckslose Figurenzeichnung. Mary, der Hauptfigur, will man einfach nicht folgen. Das Bild, das Ryan von ihr zeichnet, ist schwammig und unscheinbar, so dass man auch nach 150 Seiten nicht weiß, wer sie eigentlich ist, oder was sie fühlt. Was will man mit einer Figur anfangen, die einem suspekt ist?

Somit bleibt nicht nur Mary blass, sondern auch die romantische Liebesbeziehung und insgesamt gesehen auch das gesamte Buch. Schade, aus „The Forest - Wald der tausend Augen“ hätte ein atmosphärisches und vielleicht auch originelles Buch werden können!

Besucherbewertung

5.0 / 5  (4 votes)

Kommentare


Kommentare

Anna schreibt am 17.02.11, 10:38
Wow, da schreiben Sie mir wirklich aus der Seele. Ich habe gestern das Buch zuende gelesen und hatte die ganze Zeit darauf gewartet dass es besser wird, aber irgendwie kam da nichts.
Besonders geärgert hat mich das Ende,
das setzt der unglaublichen Selbstsüchtigkeit Marys noch das Sahnehäubchen auf. Sie verliert alles, was sie liebt, alle stürzen sich für sie in den Tod und sie geht, anstatt weiter nach ihrem Bruder zu suchen, erstmal schön baden und denkt dann "und ich frage mich, ob es sich lohnt, an all diesen Erinnerungen festzuhalten,..." Mit so einer Person kann man sich nicht identifizieren, so jemanden kann man nicht mal halbwegs sympathisch finden. Das einzige über dass sie die ganze Zeit zu weinen scheint (und das tut sie UNGLAUBLICH oft) ist über sich selbst.
Außerdem scheinen extrem viele Sätze dem "copy-Paste-Virus" anheimgefallen zu sein. "die Ungeweihten warfen sich gegen die Zäune.." ja, wir wissen es langsam, es steigert die Spannung kein Stück.
Da sieht mans malwieder : don't judge a book by its cover. (wenigstens das ist schön)
Tragischerweise eine schlechte Mischung aus the Village und Resident Evil.
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