Wintermond

Wintermond

Autor Tanja Heitmann Genre Fantasy
Verlag Heyne
ISBN 978-3-453-26611-7
Erscheinungsdatum (D) August 2009   Seiten 480

Inhalt

Meta arbeitet in einer schicken Kunstgalerie, hat schicke Freunde, ein schickes Appartment und einen schicken Freund – der sich gerade eine Auszeit von der gemeinsamen Beziehung nimmt, um sich mit einer anderen Frau zu amüsieren. Ein perfektes Leben, zumindest fast.
Als sich Meta eines Nachts stark angetrunken in den Armen eines jungen Mannes verliert, verändert sich auch gleichzeitig ihr ganzes Leben. David, der Liebhaber, ist gänzlich anders, als ihre pausierende Beziehung, und das in jeglicher Beziehung, denn David ist ein Werwolf…

Buchkritik von Thomas Ays

Thomas vergibt 2 von 5 Bs Nach „Morgenrot“ bringt uns Tanja Heitmann ein Jahr später ihre nächste Geschichte in die Buchläden. Ihr neuer Dämon, der Wolf, birgt viele neue Herausforderungen an die Autorin, an denen sie auch gleichzeitig kläglich scheitert.
Nicht nur, dass Tanja Heitmann in „Wintermond“ eine teilweise vollkommen unsinnige Wortwahl verwendet, auch ihre Figuren sind alles andere als ausgearbeitet. Dabei ist Metas Erzählstrang noch der überzeugendere von beiden. In Männer, diesen Vorwurf muss sich die Autorin gefallen lassen, kann sich Heitmann überhaupt nicht hineinversetzen, was dazu führt, dass sich dieser David als ein furchtbar langweiliges Weichei entpuppt, über das man sich nur aufregen möchte. Auch ihre anderen, männlichen Nebenfiguren, wie der böse, böse Hagen und die pseudo-fiese Eve sind Stereotypen, die man aus zig anderen Büchern zur Genüge kennt.
Dabei beginnt Heitmann absolut vielversprechend und legt einen lockeren, aber ab und an sehr gut gewählten Erzählstil an den Tag, so dass man fast der Vorstellung erliegen könnte, dass sich seit „Morgenrot“ einiges getan hat. Doch weit gefehlt. Nach wenigen Kapiteln ist es wieder soweit und man ist wieder mittendrin in einer Tanja-Heitmann-Geschichte: Unglaubwürdige Figuren, langweiliger Erzählstil, uninteressante Geschichte. „Wintermond“ ist so bissig wie das Frühstücksei an einem sonnigen Sonntagmorgen und so spannend wie ein Stau auf der Autobahn.

Wissenswertes

Von Tanja Heitmann bereits erschienen:

Morgenrot

Besucherbewertung

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Kommentare


Kommentare

Martina Wegener schreibt am 31.03.11, 00:44
Der Hammer ist, dass dieses Buch auch noch eine Frau geschrieben hat, die angeblich Germanistik studiert haben soll. Ich kann Thomas Ays nur Recht geben: die Wortwahl ist zum Teil völlig unpassend, die Ortsbeschreibungen so wirr, dass sich keine inneren Bilder formen können und die Zusammenhänge ist so unklar und unlogisch, dass man die Lust am Lesen verliert. Die Story selbst ist vorhersehbar, die Spannung null. Einfach grausam schlecht.
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