Risk - Du sollst mich fürchten

Run the Risk

Risk - Du sollst mich fürchten

Autor Scott Frost Genre Thriller
Verlag Knaur
ISBN 978-3-426-63548-3
Übersetzung Karl-Heinz Ebnet Erscheinungsdatum (D) 2007   
Erschienen 2004  Seiten 471

Inhalt

Lieutenant Alex Delillo wird mit einem Fall konfrontiert, der ihr Angstschauer den Rücken herunterjagt. Ein junger Mann wurde an einen Stuhl gefesselt, auf seinem Schoß eine Bombe mit Bewegungsmelder. Es gelingt Alex zwar, mithilfe von Sprengstoffexperte Inspector Dylan Harrison, das Leben des Mannes zu retten. Doch beiden ist klar, dass das erst der Anfang ist. Der Täter weidet sich ganz offensichtlich an der Angst seiner Opfer und zieht daraus eine ganz und gar kranke Befriedigung.

Dann wird Lacy, Alex Tochter entführt und die Ermittlerin sieht sich nun mit ihrer furchtbarsten Angst konfrontiert. Der Psychopath hat ihre Tochter in seiner Gewalt, nur um ein perfides Spiel mit Alex zu treiben. Er stellt Delillo vor eine fürchterliche Entscheidung, die ihr fast den Verstand raubt.

Buchkritik von Stefanie Rufle

Stefanie vergibt 3 von 5 Bs Auch wenn die Geschichte an sich nicht wirklich viel Neues zu bieten hat, gelingt es Scott Frost doch, den Leser mit einem durch und durch beängstigenden Psychopathen zu fesseln. Hier ist es eindeutig die Figur des Mörders, die eine dunkle Faszination auf den Leser ausübt und ihn nicht mehr loslässt. Auch wenn einige Elemente doch sehr brutal und schockierend geraten sind, so dass manchmal die eigentliche Handlung in den Hintergrund tritt, bleibt doch das geheimnisvoll Abgründige, das diesem kranken Täter eigen ist.

Wenn auch die Protagonistin über zu wenige Facetten und Tiefen verfügt, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, ist doch der undurchschaubare Sprengstoffexperte Harrison eine wichtige Person in dieser Geschichte, die dem Leser manches Rätsel aufgibt. Doch insgesamt baut Frost diese beiden Hauptfiguren leider viel zu wenig aus. „Risk“ ist ein Psychothriller, der nicht durchweg zu fesseln vermag und bei dessen Lektüre sich die Spannung ab und an in Grenzen hält. Hier stehen Action und rasante Handlungsabläufe ganz eindeutig im Vordergrund, was leider wenig Gänsehaut-Stimmung aufkommen lässt.

Wissenswertes

Alex Delillo ermittelt in folgenden Fällen:

Risk - Du sollst mich fürchten
Fear - Angst hat einen Namen

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