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Kommende Buchkritiken
Fear - Angst hat einen Namen
Never Fear
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Autor
Scott Frost
Genre Thriller
Verlag Knaur ISBN 978-3-426-63549-0 Übersetzung Karl-Heinz Ebnet Erscheinungsdatum (D) April 2009 Erschienen 2006 Seiten 411 |
Inhalt
Als die Identität eines am Ufer des L. A. River gefundenen Toten bekannt wird, ist das für Alex Delillo vom Pasadena Police Department ein furchtbarer Schock, denn offensichtlich handelt es sich bei ihm um ihren Halbbruder, von dem sie nie wusste. Von der Selbstmordtheorie halten Alex und ihr Kollege Dylan Harrison allerdings nichts, denn offensichtlich floh Alex Bruder in Panik vor jemandem, und hatte kurz vor seinem Tod ein Fax an sie geschickt – das allerdings nie ankam.
Bald schon wird klar, dass es sich beim Täter um jemanden handelt, der wie der „Riverkiller“ mordet, der vor zwanzig Jahren drei junge Frauen tötete und nie gefasst wurde. Alex stößt bei diesem Fall an ihre persönlichen Grenzen, denn der Hauptverdächtige damals war offenbar ihr eigener Vater, den Alex immer für tot gehalten hatte. Doch ohne jeden Zweifel ist der quicklebendig und durchaus nicht gewillt, Kontakt zu seiner Tochter aufzunehmen.
Buchkritik von Stefanie Rufle
Auch wenn die Handlung zu Beginn etwas verworren wirkt und nicht allzu viel Neues bietet, gelingt es Scott Frost dennoch, mit einem unglaublich spannenden und packenden Thriller zu punkten. Kommissarin Alex Delillo ist zwar nicht wirklich eine Hauptfigur, die sich durch besonderen Facettenreichtum auszeichnet, und ihre Vorgeschichte bietet auch wenig Überraschendes – dennoch ist sie eine Ermittlerin, die von Anfang an sympathisch und kompetent wirkt und den Leser so in einen durchaus spektakulären Mordfall mitnimmt.
Frost entwickelt dabei eine Geschichte, die immer mehr an Tiefe gewinnt und den Leser so in einen Sog aus Spannung, Korruption und Gewalt zieht. Dabei entwirft er das Psychogramm eines kranken Mannes, der stets ein Phantom bleibt, aber dennoch einen permanenten Angstschauer verursacht. Dass so manche Wendung in der Handlung nicht immer ganz glaubwürdig erscheint, sieht man Frost gerne nach, denn insgesamt ist „Fear – Angst hat einen Namen“ ein überzeugender Thriller mit der einen oder anderen wirklich überraschenden Wendung und einem befriedigenden Ende.
Wissenswertes
Alex Delillo ermittelt in folgenden Fällen:
Risk - Du sollst mich fürchten
Fear - Angst hat einen Namen
