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Kommende Buchkritiken
Heinrich VIII.
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Autor
Uwe Baumann
Genre Sachbuch
Verlag Rowohlt Taschenbuch Verlag ISBN 978-3499504464 Übersetzung - Erscheinungsdatum (D) Juni 2001 Erschienen 1991 Seiten 160 |
Inhalt
Englands Herrscher Heinrich VIII ist vielen bekannt als brutaler Tyrann, der seine Ehefrauen oder politischen Gegner gerne einmal köpfte. Doch war der König tatsächlich nur ein machthungriger Egoist? Ist ihm nicht vielmehr als Wegbereiter der Reformation und für sein mutiges Aufbegehren gegen die Einflussnahme der katholischen Kirche höchster Respekt zu zollen? In jedem Fall ist Heinrich VIII. noch heute eine historische Persönlichkeit, die polarisiert. Uwe Baumann beschreibt Leben und politisches Wirken des Herrschers.
Buchkritik von Melanie Frommholz
Uwe Baumanns „Heinrich VIII.“ ist ein idealer Einstieg, wenn man beginnt, sich mit der historischen Persönlichkeit zu beschäftigen. Der Autor fügt bekannte Erkenntnisse mit eigenen Schlussfolgerungen und Quellenauswertungen zusammen und verpackt das Ganze stimmig und flüssig lesbar zu einem spannenden Querschnitt des Lebens und politischen Wirkens Heinrichs VIII. Baumann folgt dabei den wichtigen Ereignissen und blendet bewusst bestimmte Nebenschauplätze aus. So erhält der nur wenig vorgebildete Leser einen ersten Gesamtüberblick und kann selbst entscheiden, bei welchen Punkte es sich für ihn lohnt noch nachzulesen. Das Buch bietet mit seiner detaillierten Bibliographie und Quellennachweis einen guten Wegweiser, wenn man tiefer in die Materie einsteigen will. Die abgedruckten Gemälde, Fotos und Zeichnungen lockern den Text auf und verleihen dem vermeintlichen Tyrannen und seiner Umgebung ein Gesicht. Knackige 160 Seiten, die sich lohnen!

