Aktuelle Autoren
Aktuelle Buchkritiken
- März
- African Queen
- März
- Ashby House
- März
- Atem
- März
- Aufziehendes Gewitter
- März
- Die Bestimmung
- März
- Die Geheimnisse des Nic...
- März
- Die Nacht
- März
- Die Schuldlosen
- März
- Du und ich
- März
- Etwas endet, etwas beginnt
- März
- Garp und wie er die Welt sah
- März
- Nachricht von dir
- März
- Räuberleben
- März
- Schwarzer Schmetterling
- März
- Sie und er
- März
- Splitterwelten
- April
- Die 39 Zeichen - 9
- April
- Liebe und andere Ver...
- April
- Sarg niemals nie
- April
- Schweig still mein M...
- Mai
- Der Wald wirft schwarze Sch...
- Mai
- Meine Schwester lebt auf...
- Mai
- Oneiros
- Mai
- Schnitt
Kommende Buchkritiken
Die Krieger - Das Erbe der Magier
Les Enfants de Ji - Le Testament oublié
|
Autor
Pierre Grimbert
Genre Fantasy
Verlag Heyne ISBN 978-3453525450 Übersetzung Sonja Finck, Nadine Püschel Erscheinungsdatum (D) Juli 2009 Erschienen 2004 Seiten 360 |
Inhalt
Über 20 Jahre ist es nun her, seit einige Menschen erfuhren, dass sie die Hüter des Geheimnisses der Insel Ji sind. Vergangen, aber nicht vergessen, sind die Abenteuer und Gefahren in die sich Léti, Yan, Corenn, Grigán, Bowbaq, Reyan und Lana stürzen mussten. Saat, der wahnsinnige Magier scheint besiegt und der finstere Gott Sombre ist verschwunden. Mittlerweile haben die Hüter Kinder und Enkel, die nichts oder nur wenig von ihrer Vergangenheit wissen. Ein trügerischer Friede der jäh beendet wird, als Léti, Yan, Corenn, Grigán, Reyan und Lana spurlos und ohne Hinweis plötzlich verschwinden und finstere Häscher Jagd auf ihre Kinder machen. Ist Sombre zurück und übt nun grausame Rache?
Buchkritik von Melanie Frommholz
Die Geschichte der geheimnisvollen Insel Ji und der Hüter ihres Geheimnisses geht weiter. Mit „Die Krieger“ öffnet Autor Pierre Grimbert erneut die Pforte, doch diesmal ist es eine neue Generation von Erben, die in den Strudel der Ereignisse hineingezogen wird. Nach seinem alten Erfolgsrezept baut Grimbert auf die Dynamik mehrerer paralleler Erzählstränge und die Unterschiedlichkeit seiner Charaktere. Wieder setzt er seine Figuren einer unbekannten Gefahr aus und baut darauf, dass der Leser gespannt verfolgt, wie sich die Dinge auflösen. Leider wird dieses Muster insbesondere jenen mehr als bekannt vorkommen, die bereits „Die Magier“ gelesen haben. Im Prinzip hat Grimbert seinen damaligen Storyaufbau nur leicht abgewandelt und macht damit den Verlauf der Ereignisse vorhersehbar. Auch sprachlich hebt sich „Die Krieger – Das Erbe der Magier“ nicht von der Masse ab. Es reicht eben nicht, Sätze mit Andeutungen und Hinweisen auf frühere Ereignisse zu überladen, um Spannung aufzubauen. Mühsam sind auch die mit der Holzhammermethode angebrachten Hinweise auf zukünftiges Konfliktpotenzial zwischen einzelnen Charakteren.
Der Auftakt zu „Die Krieger“ ist somit leider nicht die packende und spannende Fortsetzung von „Die Magier“ geworden, sondern eher der Versuch, aus einer guten Idee mit wenig Aufwand erneut Kapital zu schlagen. Es bleibt zu hoffen, dass Pierre Grimbert zu seinen Stärken und seiner Erzähltiefe zurückfindet und uns in den folgenden Bänden wieder gute Fantasy liefert.
Wissenswertes
Die Krieger-Saga umfasst folgende Bände:
Band 1:
Die Krieger - Das Erbe der Magier
Band 2:
Die Krieger - Der Verrat der Königin
Band 3:
Die Krieger - Die Stimme der Ahnen
Band 4:
Die Krieger - Das Geheimnis der Pforte
Band 5:
Die Krieger - Das Labyrinth der Götter
... wie das Abenteuer begann lest ihr in der Magier-Saga:
Band 1:
Die Magier - Gefährten des Lichts
Band 2:
Die Magier - Krieger der Dämmerung
Band 3:
Die Magier - Götter der Nacht
Band 4:
Die Magier - Kinder der Ewigkeit
