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Bis(s) zum Abendrot
Eclipse
|
Autor
Stephenie Meyer
Genre Roman
Verlag Carlsen ISBN 978-3-551-58166-2 Übersetzung Sylke Hachmeister Erscheinungsdatum (D) Februar 2008 Erschienen 2007 Seiten 640 |
Inhalt
Kaum ist es Bella und Edward gelungen die Volturi unbeschadet wieder zu verlassen, droht neues Unheil daheim in Folks. Schlagzeilen über einen Serienmörder in Seattle lassen bald keinen anderen Schluss zu, als dass sich hier ein oder mehrere Jungvampire austoben. Viel schlimmer als neue Vampire ist für Bella jedoch die Situation, die zwischen Edward, Jacob und ihr herrscht, seit sie zurück sind. Jacob ist es ganz offensichtlich nicht recht, dass Bella und Edward wieder zusammen sind und Edward tut alles, damit Bella nicht ins Reservat zu Jacob gehen kann. Dass Bella in Kürze den Schulabschluss macht und nach wie vor mit Edward ringt, damit er sie zum Vampir macht, kommt zu dem ganzen Gefühlschaos noch hinzu. Das Schuljahr geht mit schmerzlichen Geständnissen, neuen Gefahren und unverhofften Bündnissen auf sein dramatisches Ende zu.
Buchkritik von Melanie Frommholz
Nachdem sich die Fans von Bella und Edward in „Bis(s) zur Mittagsstunde“ über die Wiedervereinigung der beiden Liebenden freuen durften, heißt es in „Bis(s) zum Abendrot“ erneut Bangen, wenn auch aus anderen Gründen. Wer dachte, die Ideen von Stephanie Meyer hätten sich in zwei Büchern erschöpft, der irrt gewaltig. Die Dreiecksgeschichte zwischen Jacob, Bella und Edward kommt jetzt erst richtig in Fahrt, da beide Kontrahenten nun zeitgleich um Bella kämpfen können. Was sie auch nach besten Kräften tun. Geschickt spitzt Meyer diesen Handlungsstrang bis zu seinem dramatischen und berührenden Showdown am Buchende zu. Ermüdend an diesem Teil der Geschichte sind allerdings die ständigen Schuldeingeständnisse der Hauptfiguren. Ständig versucht einer der drei die Schuld für das vorhandene Gefühlschaos wortreich auf sich zu nehmen. Zu Beginn geht dies noch sehr zu Herzen, im weiteren Verlauf fühlt man sich jedoch wie in einer Endlosschleife.
Stephanie Meyer wäre nicht Stephanie Meyer, wenn sie es nicht verstünde, zwischen all den Liebesschwüren und romantischen Gefühlsstürmen auch die Spannung hoch zu halten. Wir erfahren endlich mehr über Jaspers blutige Vergangenheit und die Bedrohung durch Jungvampire benutzt die Autorin geschickt, um mehr über das Volk der Vampire und den Prozess der Vampirwerdung zu verraten. Außerdem hängt über der ganzen Szenerie das Eingreifen der düsteren Volturi wie ein Damoklesschwert. Und wer von den ganzen Blutsaugern zwischenzeitlich die Nase voll hat, bekommt so einiges an Werwolfaktion geboten. Fesselnde Unterhaltung ist also auch im dritten Bis(s)-Teil durchgängig garantiert.
Wie auch für die bisherigen Teil der Bis(s)- Reihe gilt für „Bis(s) zum Abendrot“: Man sollte ein hoffnungsloser Romantiker sein, damit man die Geschichte gefühlsmäßig in ihrer vollen Bandbreite auskosten kann. Trotz Meyers gegen Ende nicht immer stimmig eingewobenen christlich-moralischen Botschaften ist ihr eine packende Fortsetzung der Geschichte gelungen. Freuen kann sich, wer den vierten und abschließenden Band gleich zum Weiterschmökern zur Hand hat.
Wissenswertes
Die Geschichte um Bella und Edward wird in mehreren Bänden erzählt:
Band 1:
Bis(s) zum Morgengrauen
Band 2:
Bis(s) zur Mittagsstunde
Band 3:
Bis(s) zum Abendrot
Band 4:
Bis(s) zum Ende der Nacht
Eine weitere Geschichte aus dem Bis(s)-Universum lest ihr in:
Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl
Außerdem im Bis(s)-Universum erschienen:
Twilight: Bis(s) zum Morgengrauen - Der Comic, Band 1

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Kommentare
Kommentare
Bella <3 schreibt am 30.11.12, 14:14
Ich bin ein riesen fan der saga. Bis(s) zum abendrot ist mit abstand mein lieblings teil, weil er einfach super romantisch ist und die lage sich langsam zuspitzt und in dem moment in dem man denkt, jetzt sind alle in sicherheit, kommt die nächste gefahr. Außerdem finde ich es gut das Jacob endlich ernsthaft und mit allen mitteln versucht Bellas Herz zu erobern.
Ria schreibt am 21.01.11, 11:08
Während der erste Teil noch der absolute Hammer war, entwickeln sich die Bücher leider von Teil zu Teil immer weiter zurück. Im dritten Teil finde ich persönlich es besonders nervig, das Edward sich vom jahrhunderte alten, strahlend schönen, weisen und intelligenten Vampir zu einem weinerlichen, selbstmitleidigen und absolut krankhaft ängstlichem Feigling entwickelt hat. Ständig nimmt er alle Schuld auf sich, so das in fast allen Dialogen der Wunsch entsteht, ihm ein paar (entschuldigt bitte) Eier zu schenken, und seine Überbemutterung von Bella nimmt ja wirklich krankhafte Züge an, vor allem wenn man betrachtet mit welchen Mitteln er sie von Jake fern halten möchte. Ok, Jake ist auch nicht wirklich besser, aber Edward wird von diesem Punkt an in meinen Auen von der starken Hauptperson zum nervigen Komparsen der Saga....
Ein kleines bisschen mehr Blade und ein bisschen weniger kleines Mädchen hätte dem Charakter von Edward in diesem Buch ganz gut getan...

