Leute, ich fühle mich leicht

Leute, ich fühle mich leicht

Autor Alexa Hennig von Lange Genre Jugendbuch
Verlag cbt
ISBN 978-3-570-16003-9
Erscheinungsdatum (D) September 2008   Seiten 268

Inhalt

Lelle ist fünfzehn und das Mädchen, das nichts mehr isst. Alle in ihrer Umgebung machen sich deshalb Sorgen, doch Lelle fühlt sich leicht und frei. Irgendwie hat sie das Gefühl, wenn sie es schafft, nichts zu essen, kann ihr nichts und niemand mehr etwas anhaben. Egal, ob nun ihre durchgeknallte Schwester Cotsch, die am liebsten mit jedem Typen, der ihr über den Weg läuft, rummachen würde, ihre schwer besorgte Mutter oder ihr Vater, der lieber im Keller Schuhe putzt, als sich um seine Familie zu kümmern – sie alle sind Lichtjahre von Lelle und ihrer Welt entfernt.

Seit einem Jahr hungert Lelle nun schon und weder der alte Hausarzt noch ihre wohlmeinenden Lehrer können sie davon abbringen – denn Lelle ist sich sicher, dass nur ein Genie richtig hungern kann. Als sie dann den echt coolen Johannes kennen lernt, fühlt Lelle sich so richtig pudelwohl. Doch ihre Genialität verleitet Lelle dazu, ein paar Grenzen zu viel zu überschreiten.

Buchkritik von Stefanie Rufle

Stefanie vergibt 5 von 5 Bs Alexa Hennig von Lange lässt es in ihrem Roman so richtig krachen! Und das, wo „Leute, ich fühle mich leicht“ doch ein echt ernstes Thema behandelt. Lelle ist magersüchtig und als ob das noch nicht schlimm genug wäre, ist sie auch noch mit einer wirklich unmöglichen Familie gestraft. Doch trotzdem die Autorin in ihrem Buch wirklich harten Tobak behandelt, gelingt es ihr, dem Leser Lachtränen in die Augen zu treiben – und das beinahe permanent! Lelle, die Heldin dieses Romans, ist ein echter Geniestreich – die Art und Weise, wie sie ihre Umgebung und die Menschen darin beschreibt macht solchen Spaß, dass dabei kein Auge trocken bleibt. Hier kann man ganz einfach nicht anders, als sich angesprochen zu fühlen.

Ja, genauso ist es, das Erwachsenwerden! Nervende Eltern, zickige Schwestern, langweilige Lehrer und die alltäglichen Dramen des Teenagerlebens – das alles kennt man doch nur zu gut. Hennig von Lange trifft mit ihrer leicht ironischen und durch und durch witzigen Erzählweise genau den Nerv der Jugendlichen und schafft es so, ein erschreckend brisantes Thema ohne den üblichen erhobenen Zeigefinger rüberzubringen. Es wird nichts beschönigt, und doch bleibt der Leser am Ende nicht ohne die winzige Hoffnung zurück, dass vielleicht doch noch alles gut werden könnte. Kaum hat man den letzten Satz zu Ende gelesen, überlegt man schon, wie es wohl weitergehen könnte mit Lelle und ihren Nervensägen. „Leute, ich fühle mich leicht“ ist ein absolut gelungenes Jugendbuch und Lelle eine Heldin mit Suchtpotential!

Wissenswertes

Diese Buchreihe umfasst folgende Bände:

Band 1:
Leute, ich fühle mich leicht
Band 2:
Leute, mein Herz glüht
Band 3:
Leute, die Liebe schockt
Band 4:
Leute, das Leben ist wild

Besucherbewertung

4.6 / 5  (17 votes)

Kommentare


Kommentare

Susanne schreibt am 07.01.12, 08:03
Ich fand schon den 1. Teil der Buchreihe richtig toll. Freue mich schon, auf die nächsten Bücher von ihr!!
helen wachek schreibt am 05.07.10, 15:46
wow!
die lelle-reihe ist
einfach wahnsinn!!!
man kann sich so gut in lelle
reinversetzen und das buch ist
auch wirklich gut geschrieben.
respekt!!
Janina Tappeiner schreibt am 02.05.11, 15:49
Lelle ist so cool und ich mache einen Vortrag in der Schule über das erste Band:Leute,ich fühle mich leicht!! Ich finde Die Bücher von Alexa mega cool!!
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