Der Schwur der Orks

Der Schwur der Orks

Autor Michael Peinkofer Genre Fantasy
Verlag Piper
ISBN 9783492750097
Erscheinungsdatum (D) Januar 2007   Seiten 560

Inhalt

Ein gutes Jahr ist es nun her, seit die Ork-Brüder Rammar und Balbok dem neuen König Corwyn halfen, die verwunschene Elfenstadt Tirgas Lan zu erobern und den Beginn einer neuen Ordnung in Erdwelt einleiteten. Versehentlich selbstverständlich, denn Orks von echtem Tod und Horn lieben selbstredend das Chaos. Zurück in ihrem Dorf wurden Rammar und Balbok dank des erbeuteten Schatzes von Tirgas Lan zu den neuen Häuptlingen und leben seither in Saus und Braus. Auch wenn sie es nicht zugeben mögen. So allmählich langweilen sie sich ganz schön und besonders Balbok sehnt sich mal wieder nach einer echten Keilerei mit spritzendem Blut, Gedärmen und Hirnmasse. Abwechslung verheißt ein Gesandter von Corwyn, der Rammar und Balbok im Namen seines Königs um deren Unterstützung bittet. Im Osten von Erdwelt rührt sich eine dunkle namenlose Bedrohung. Eine teuflische Gefahr, die unbedingt aufgehalten werden muss, soll Erdwelts brüchiger Friede nicht verloren gehen. Zusammen mit einer Truppe aus Zwergen, Barbaren und Meuchelmördern machen sich Rammar und Balbok auf in ihr größtes Abenteuer…

Buchkritik von Melanie Frommholz

Melanie vergibt 3 von 5 Bs Rammar und Balbok sind zurück, und mit ihnen ihre herrliche Übellaunigkeit und ihr unaufhörliches Gezanke. Michael Peinkofer schickt sie mit „Der Schwur der Orks“ auf ein neues, großes Abenteuer. Es gibt wieder reichlich Schlägereien, fiese Gegner, neue Völker und Verräter in den eigenen Reihen. Außerdem dürfen sich Fans von Erdwelt auf die bereits bekannten Figuren aus „Die Rückkehr der Orks“ freuen. Peinkofer verlässt sich jedoch nicht nur auf Altbewährtes, sondern geht auch neue Wege und so müssen Rammar und Balbok diesmal gegen Amazonen, fleischfressende Pflanzen, Basilisken und Untote kämpfen. Der Autor hat sich wirklich so einiges für seine beiden „Helden“ ausgedacht. Die Geschichte liest sich erneut in einem Rutsch und erscheint wie aus einem Guss. Dennoch hätte es ruhig ein Schuss mehr von der derben Witzigkeit sein dürfen, die noch „Die Rückkehr der Orks“ auszeichnete. Der aufmerksame und erfahrene Fantasy-Leser wird zudem bald hinter Peinkofers Finten blicken und so um den Kick der dann nicht mehr so überraschenden abschließenden Auflösung gebracht. Alles in allem ist „Der Schwur der Orks“ solide Fantasy-Unterhaltung, die Lust auf ein Wiedersehen mit Rammar und Balbok macht.

Wissenswertes

Zu Michael Peinkofers Ork-Trilogie gehören folgende Bände:

Band 1:
Die Rückkehr der Orks
Band 2:
Der Schwur der Orks
Band 3:
Das Gesetz der Orks

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