Die Rückkehr der Orks

Die Rückkehr der Orks

Autor Michael Peinkofer Genre Fantasy
Verlag Piper
ISBN 9783492701174
Erscheinungsdatum (D) März 2006   Seiten 512

Inhalt

Knapp den Klingen der Gnome in der Schlacht entronnen, wartet schon das nächste Unglück auf die ungleichen Ork-Brüder Rammar und Balbok. Denn als sie in ihr Dorf ohne den Kopf des getöteten Meuteanführers zurückkehren, ist ihr Häuptling fuchsteufelswild. Er schickt die beiden Tölpel, die sich eigentlich immer irgendwie zanken, aus, den Schädel bis zum Blutmond wiederzubeschaffen; koste es was es wolle. Ansonsten hat ihr letztes Stündlein geschlagen. So machen sich Rammar und Balbok mit knurrendem Magen und ohne einen Schluck Blutbier erneut auf. Doch anstatt den Schädel zu finden, treffen sie auf den düsteren Zauberer Rurak. Er schickt die Orks auf eine geheime Mission in die Weisse Wüste. Gelingt es ihnen dort die geheime Karte von Shakara von den Elfen zu stehlen, verspricht er ihnen den Schädel. Wenig begeistert, aber ohne Aussicht auf eine Alternative machen sich der feiste Rammar und der einfältige Balbok auf eine Reise, die sie nicht nur von einem „shnorsh“ in den nächsten führt, sondern auch die Zukunft von ganz Erdwelt entscheidend beeinflussen wird. Aber was wissen schon zwei einfache Orks…

Buchkritik von Melanie Frommholz

Melanie vergibt 4 von 5 Bs Die Antihelden aus dem Tolkienschen Mittelerdeuniversum in das Zentrum eines Buches zu stellen, wagte zum ersten Mal der Autor Stan Nicholls mit seinem Buch „Die Orks“. Mit „Die Rückkehr der Orks“ macht sich nun Michael Peinkofer daran, die Geschichte dieses wenig geliebten Volkes weiterzuspinnen. Des ganzen Volkes? Nein, im Prinzip geht es um das ungleiche Brüderpaar Rammar und Balbok, die auf der Suche nach einer geheimnisvollen Karte wie „Dick und Doof“ durch Erdwelt stolpern und sich in einem fort zanken. So befremdlich einem das selbst zu Beginn ist, je weiter man in Erdwelt eintaucht, umso sympathischer werden einem die beiden Orks – irgendwie. Klar, sie sind eklig, ungewaschen, stinken wie die Pest und habe fragwürdige Essgewohnheiten. Auch moralisches Handeln ist ihnen eher sehr fremd. Glänzende Helden sehen anders aus! Dennoch wachsen einem die beiden trotz ihrer derben Art ans Herz. Michael Peinkofer hat es verstanden mit Tempo, witzigen Dialogen und einer klaren Erzählweise für Rammar und Balbok ein klasse Abenteuer zu schreiben. Komplettiert wird der illustere Kreis an Hauptfiguren durch eine gelangweilte Elfe und einen fragwürdigen Kopfgeldjäger. Außerdem gibt es raffgierige Zwerge und adlige Elfen, die sich nur für ihre Seepassage weg von Erdwelt interessieren. Peinkofer macht aus dieser Mischung eine kurzweilige Fantasyunterhaltung, die zwar nicht mit einer noch nie da gewesenen oder völlig überraschenden Handlung punktet, dafür aber mit herrlich überzeichneten Figuren vergnügliche Lesestunden beschert.

Wissenswertes

Zu Michael Peinkofers Ork-Trilogie gehören folgende Bände:

Band 1:
Die Rückkehr der Orks
Band 2:
Der Schwur der Orks
Band 3:
Das Gesetz der Orks

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