Blut der Wölfin

Broken

Blut der Wölfin

Autor Kelley Armstrong Genre Fantasy
Verlag Knaur.
ISBN 3-426-50333-6
Übersetzung Christine Gaspard Erscheinungsdatum (D) August 2009   
Erschienen 2006  Seiten 507

Inhalt

Elena Michaels, der einzige weibliche Werwolf der Welt, ist zurück – und schwanger! So richtig glauben kann sie es noch nicht, und eine Schonzeit kommt für sie sowieso nicht in Frage, warum auch?! Schließlich ist sie ja nicht krank.
Um sich von ihrem „Zustand“ abzulenken, nimmt sie den Auftrag an, einen Brief von Jack the Ripper zu stehlen. Dummerweise entfesselt sie damit so einige Untote aus einem seltsam magischen Portal, was gleichzeitig noch einige uralte Krankheiten frei lässt. Es hilft nichts: Elena muss ran! Gemeinsam mit Jeremy, Clay, Nick, Antonio und dem Vampir Zoe steht das schwierige Wagnis an, das Portal zu schließen…

Buchkritik von Thomas Ays

Thomas vergibt 4 von 5 Bs Es ist schon beeindruckend, wie es Autorin Kelley Armstrong immer wieder schafft, eine weitere Geschichte in ihre Fantasyreihe einzufügen, die mit knapp über 500 Seiten eine nicht gerade kurz geratene ist, in der es jedoch nur selten langatmig wird. Im Vergleich zu „Nacht der Wölfin“ und „Rückkehr der Wölfin“ ist „Blut der Wölfin“ jedoch das schwächste Buch um Elena Michaels. Das mag mit dem Umstand zu tun haben, dass sich innerhalb der Handlung des Öfteren leichte Längen eingeschlichen haben, die auf anderen Seiten jedoch durch erneut komische Dialoge und Gedankengänge der Protagonistin, als auch durch spannende Handlungsverläufe wieder ausgeglichen werden. Erneut ist es Armstrong gelungen, eine durchaus nicht einfache Geschichte plausibel und spannend wiederzugeben, ohne den Faden zu verlieren oder ihre Leser gar zu langweilen. Mit der Jack-the-Ripper-Thematik bringt die Autorin auch frischen Wind in ihre Geschichte, deren Ausgang man bis zum Schluss nicht ahnt.
Ihre Figuren sind auch in Band 6 eine sichere Bank: Elena brilliert als schwangere Werwölfin, Clay ist erneut der starke Typ an ihrer Seite, und mit dem Vampir Zoe wird es oftmals ganz schön lustig.
„Blut der Wölfin“ ist ein Buch für Fans dieser Fantasyreihe geworden. Sicherlich kann man dieses neue Abenteuer um Elena auch losgelöst von den bereits erschienenen Büchern lesen, es ist jedoch nicht zu empfehlen. Wenn man sich für die Geschichte dieser Welt von Kelley Armstrong interessiert, sollte man bei „Nacht der Wölfin“ beginnen, um sich dann bis zum neusten Buch durchzukämpfen: Es lohnt sich!

Wissenswertes

Diese zusammenhängenden Geschichten von Kelley Armstrong umfassen folgende Bände:
Band 1:
Nacht der Wölfin
Band 2:
Rückkehr der Wölfin
Band 3:
Nacht der Hexen
Band 4:
Pakt der Hexen
Band 5:
Nacht der Geister
Band 6:
Blut der Wölfin
Band 7:
Lockruf der Toten
Band 8:
Nacht der Dämonin

"Nacht der Wölfin" und "Rückkehr der Wölfin" sind Folgebände und erzählen die Abenteuer der Werwölfe Elena und Clayton.
"Nacht der Hexen" und der Nachfolgeband "Pakt der Hexen" erzählen die Geschichten der Hexe Paige Winterbourne, die eine Freundin der Werwölfin Elena ist. Paige hat in ihren Abenteuern mit ihrer pubertierenden Zieh-Tochter Savannah zu kämpfen.
In „Nacht der Geister“ ist Eve die Hauptfigur, die, als sie noch lebte, wiederum die Mutter von Savannah war.
Im Sommer 2009 erschien "Blut der Wölfin", in dem Elena und Claytons Geschichte weitergeht.

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