Die Kronos Geheimnisse - Das Kabinett der Wunder

The Kronos Chronicles - Cabinet of Wonders

Die Kronos Geheimnisse - Das Kabinett der Wunder

Autor Marie Rutkoski Genre Jugendbuch
Verlag cbj
ISBN 978-3-570-13672-0
Übersetzung Gerold Anrich Erscheinungsdatum (D) Februar 2009   
Erschienen 2008  Seiten 352

Inhalt

Petra Kronos ist geschockt, als ihr Vater ohne Augen und somit blind aus Prag zurückkehrt. Dort sollte er für den Prinzen doch „nur“ eine seltene Uhr anfertigen. Als „Belohnung“ nahm der Herrscher Petras Vater das Augenlicht. Gemeinsam mit ihrem Freund, der mechanischen Spinne Astrophil macht sich Petra auf, um zurückzuholen, was ihrem Vater gehört. Doch damit begibt sich das Mädchen auf eine Reise voller Gefahren und Tod bringenden Abenteuern. Was wird sie in Prag erwarten und wird sie es schaffen, ihren Vater zu retten? Petra geht das Wagnis ein, nicht ahnend, was sie erwarten wird…

Buchkritik von Thomas Ays

Thomas vergibt 2 von 5 Bs Im Grunde sagt die amerikanische Autorin Marie Rutkoksi in ihren Anmerkungen selbst, was das Problem an „Die Kronos Geheimnisse“ ist: Schnell ein wenig in der Geschichte herumgesucht, was man anschließend gefunden hat, wird kleingehackt und neu formiert, nur um es anschließend zu einer Handlung zusammenzuschustern, die nicht interessiert und von Atmosphäre noch nie auch nur gehört hat. Das soll „Geschichtenerzählen“ bedeuten? Wohl kaum.
Die Handlung beginnt vollkommen ausdruckslos, langatmig und bestenfalls farblos. Originell ist hier wenig, denn das viel beschriebene Metall bewirkt, dass eben auch die Handlung hart, kalt und unsympathisch wirkt. Auch Petra Kronos als Hauptfigur ist wenig charismatisch, sodass man ihr nirgends hin folgen möchte.
„Die Kronos Geheimnisse – Das Kabinett der Wunder“ haut somit niemanden, am allerwenigsten unsere Kinder, vom Hocker. Hätte die Autorin ein wenig mehr Liebe für die Geschichte und Detailverliebtheit, was Figuren und Schauplätze angeht, an den Tag gelegt, wäre hier mit Sicherheit ein lesenswertes Jugendfantasyabenteuer entstanden. So bleibt alles kühl und definitiv nicht ansprechend. Schade, die Werbung, die für dieses Buch gemacht wurde, hat Lust auf ein neues, packendes Abenteuer gemacht, von dem wir nun leider verschont geblieben sind.

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Kommentare


Kommentare

hattanno1 schreibt am 01.03.10, 07:53
Unser Sohn (9) hat das Buch "gefressen", darum habe ich das Buch auch gelesen. Sicher haut es einen Erwachsenen nicht um, aber für Kinder diesen Alters ist das Buch perfekt, spannend, verständlich, leicht zu lesen mit Raum für die eigene Phantasie. Spaß hat es auch gemacht, mit dem Kind zu recherchieren, wo diese astronomische Uhr in Wirklichkeit steht, wie sie funktioniert, aussieht usw. Momentan bastelt unser Sohn die Uhr gerade nach für eine Buchbesprechung. Die Kritik von Th. Ays finde ich nicht ganz angemessen, wenn man den "geschriebenen Müll" betrachtet, der sonst noch so in den Kinderbuchabteilungen ausliegt...
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